Archive for März, 2017

Reinigen einer verrußten Kaminglasscheibe

Sonntag, März 26th, 2017

Seit ich Holzbriketts (die eine Restfeuchte von rund 10% maximal besitzen) verheize habe ich das Problem der russigen Kaminglasscheiben nicht mehr.

Grundproblem dürfte sein, dass das Holz bzw. der Festbrennstoff bei zu niederiger Temperatur verbrannt wurde und Ruß an der kalten Scheibe kondensiert. Häufig entsteht die nötige Verbrennungstemperatur nicht, weil das Brenngut eine zu hohe Feuchtigkeit hat, was bei meinen Briketts im Regelfall nicht der Fall ist.

Schwarze Scheiben zeigen, dass das Holz bzw. der Festbrennstoff bei zu niederiger Temperatur verbrannt wurde und Ruß an der kalten Scheibe kondensiert. Häufig entsteht die nötige Verbrennungstemperatur nicht, weil das Brenngut eine zu hohe Feuchtigkeit hat. Das ist soweit bekannt.

Einen gelesenen Trick möchte ich an dieser Stelle noch weitergeben:

Bei Holzscheiten die Stirnfläche nicht in Richtung Scheibe liegen. Denn die Holzfasern sind zu dieser Stirnseite ausgerichtet und in diese Richtung treten auch der Wasserdampf und die Holzgase aus, die dann sofort an der kühleren Scheibe bei unvollstäniger Verbrennung kondensieren.

Also die Holzscheite am besten senkrecht stellen, dass die Gase sofort in Richtung Ofenrohr austreten oder das Holzscheit quer legen (was ich immer getan habe). Wichtig ist, dass der Ofen schnell die richtige Temperatur erreicht, damit der Ruß wieder verbrennt. Mein persönlicher Konsenz aus acht Jahren Holzofen: Temperatur recht hoch und Brennmaterial mit so wenig Feuchtigkeit wie möglich.

Sollten die Scheiben doch extrem verrußen, so helfe ich bei der Reinigung erst mit Wasser und Geschirrspüler, dann folgt für die Scheibe Glasreiniger. In extremen Fällen auch Backofenspray oder spezieller Backofenreiniger (auch Zeitung und Asche funktionieren oft bei der Reinigung, was ein Tip meines Schornsteinfegers war).

Wenn alle Stricke reißen: der Schaber, der das Keramikfeld des Herdes reinigt, der hilft auch bei der verrussten Kaminscheibe.

Winter 2016/17

Sonntag, März 26th, 2017

Der Winter 2016/17 war für mich – oder ist für mich – Nervenkrieg pur. Es wurde ein „milder Winter“ prognostiziert (zumindest auf wetter.de) der einen eisigen Dezember mit sich brachte (viele Tage in Folge -10 Grad und nur wenige Tage im Nicht-Frostbereich). Dem folgte ein Januar, der zwar ein paar Tage Plusgrade brachte – dem entgegen aber auch -20 Grad …. und das nicht nur einen Tag. Im Januar habe ich nunmehr meine 4 Paletten (je 1 Tonne Holzbrikett) bestellt.

Aus dem Vorjahr hatte ich noch rund 100 Kg Hartholzbriketts und ca. 100 kg Kohlebriketts.

Ebenfalls noch im Vorrat: ca. 1 kg Wachsbälchen zum Feuer entzünden.

Grob geschätzt habe ich über 4 Paletten Holzbriketts und rund 500 kg Kohlebriketts gekauft um bis zum März durch den Winter zu kommen. Da es erfahrungsgemäss auch noch sehr kalte Frühjahres- bzw. Sommertage gibt, stehen noch weitere Zukäufe an.
Der einzige Verbrauch, der in diesem Jahr geringer war, das waren die Wachsbällchen zum anzünden. Logisch, da wo bei minus 20 Grad ein Ofen rund um die Uhr geheizt werden muss, da ist weniger an anzünden zu denken.

Leider waren Juli und August 2016 keine sonnigen Monate und oftmals sank die Nachttemperatur auf unter 10 Grad ab. Somit also sinnvoll, den Holzofen auch im Sommer anzuschmeißen, damit das Haus von Wärme leicht überschlagen wird.

In diesem Jahr habe ich erstmals (August 2016)  1 Tonne helle Premium Holzbriketts gekauft. Sie brennen gut und geben eine schnelle Wärme (wenn dann eben der Ofen angefeuert ist….)

buchebrikIm Oktober 2016 habe ich 800 kg von den kleinen Buchenholzbriketts bestellt. Im Oktober 2016 war es zwar schon so, dass eine gewisse Wärme erzeugt werden sollte, es aber nicht wirklich kalt war. Somit reichen auch die kleinen Briketts für eine kurze Zeit der Wärme – gerade beim aufstehen oder wenn man/frau kurz abends noch vor dem schlafen gehen einheizen möchte. Diese waren um ca. 15 Euro im Preis reduziert und nebst Anlieferung kommen mich die 800 kg auf 230 Euro. Sie lassen sich recht gut stapeln in den Holzkartons, in denen sie verpackt sind.
Ich selber achte immer darauf, die verschiedensten Brikett oder Holzarten vorrätig zu haben. Gerade weil die gewünschte Wärme nicht immer gleich ist.

 

Erstmalig habe ich in diesem Jahr eine Tonne Holzbriketts xxl zum Preis einer Palette (960 kg) zu rund 230 Euro ohne Anlieferung bestellt. 1 Tonne Holzbriketts XXL ohne Zugloch.

Für ein altes, alleinstehendes und unisoliertes Häuschen habe ich in diesem Hammerwinter rund 4 Paletten – somit also ca. 4 Tonnen Holzbriketts verfeuert ohne das Haus auch nur ansatzweise warm zu haben.

4 Paletten also von September bis Januar um dennoch in Eiskälte zu sitzen (zumindest Dezember 2016 und besonders Januar 2017 hatte ich Angst um meine Zimmerpflanzen …. Der Winter 2010 war deutschlandweit gesehen der kälteste … nicht aber hier im Süden…

 

 

 

okt162Hier ist ein Foto (210 Euro) der oben erwähnten Tonne Holzbriketts Turbo aus Fichtespänen gekauft. Sie geben eine gute Wärme, brennen gut und ich bin mit ihnen zufrieden.

Ergänzend – zum Test für diesen Blogg – 1 x Holzbriketts von Aldi (10 kg/ und 1 x (ebenfalls 10 kg) vonRettenmeier Holzbriketts, sowie 5 Pack (also 50 kg) aus dem Baumarkt
Flammenco Holzbriketts, rund.

 

 

 

 

sowie 1 Tonne meine Standardbriketts Mitte Januar 2017

 

 

 

 

Gekauft habe ich ebenfalls 2 Beutel Anzündeholz von Aldi und zwei weitere Kilo Wachsanzünder aus einem Sonderpostenmarkt.

Zugekauft wurden noch rund 540 kg Pini Kay Holzbriketts.

 

 

 

 

 

Ebenfalls Kohlebriketts rund 450 kg

 

 

 

 

 

rund 200 kg gemischte Hart-/Weichholzbriketts, rund und ohne Loch

 

 

 

 

 

1 Palette Pini Kay zu 295,– €

 

 

 

sowie im April 2017 10 Kg Wachsanzünder