sparky Bio-Holzbrikett rund, hell, ohne Zugloch

Wie vor einigen Jahren gibt es auch 2020 diese runden Holzbrikett zum Preis der Vorjahre (leichte Änderung durch MWSt.-Reduzierung) bei Netto. Allerdings ist die Qualität sicherlich nicht besser geworden: beim in die Hand nehmen ohne Handschuhe besteht die Gefahr von Holzsplittern, ist die Außentemperatur zu mild bspw. 10 Grad, so glimmt das Brikett nur vor sich hin, fängt ewig keine Flamme und raucht nur still vor sich hin. Bei sehr niedrigen Temperaturen um den Gefrierpunkt brennt es dann normal.

Für die Übergangszeit sind sie geeignet (wenn man/frau ignoriert, dass sie bei Temperturen um die 10 Grad und wärmer schlecht Feuer fangen und vielleicht ein paar Stunden vor sich hin glimmen) ,  Sonderangebot beziehe ich diese dann neben meinen Standardbriketts, den Pini Kays. Wobei diese Sparky-Briketts für mich nur als Sonderangebot für 2,29/10 kg interessant sind.
Beim realen Kaufpreis von rund 3,29 Euros kann ich bei meinen PiniKays bleiben, deren Qualität – speziell auch im Anbrennverhalten – doch wesentlich höher ist. Die Sparky Weichholzbriketts (früher bei Netto zu beziehen, der aber mittlerweile auf einen billigeren Hersteller mit schlechterer Ware umgestellt hat) ohne Loch in PE-Folie mit insgesamt 10 kg helle Holzbriketts pro Pack eignen sich zum Befeuern von Öfen und Kaminen.

Der Herstellersprich von optimalem Heizwert für langanhaltende Wärme durch eine geringe Restfeuchte von unter 10 Prozent, welche den Heizwert auf bis zu 5 kWh/kg erhöht und so eine optimale Energieausbeute ermöglicht. Diese Werte sind jedoch allen Holzbriketts inne. Entscheidend für das Brennverhalten erscheint mit eher die Pressung zu sein. Nicht zu empfehlen (egal aus welchem Herstellerhaus) sind für mich die viereckigen Briketts, welche eigentlich nur in Glut zerfallen.

Es wird die Aussage getroffen, dass Weichholzbriketts im Vergleich zu Hartholz einen ca. 2 Prozent höheren Heizwert besitzen. Einen Unterschied jedoch zwischen Holzbriketts aus Weich- oder Hartholz konnte ich nicht feststellen. Wohl aber die bessere Heizbarkeit von Holzbriketts gegenüber Brennholz. Die Kaminbriketts haben kein Zugloch. Das erzeugt eine kleinere Flamme aber eine längere Brenndauer als die Variante mit Zugloch.

Die Meinung des Hersteller über die leicht Entzündbarkeit und dadurch Eignung zum Anfeuern teile ich persönlich nicht. Die Briketts sind in umweltfreundlicher und wiederverwertbarer PE-Folie verpackt, die vor dem Kontakt mit Wasser schützt und so ein Aufquellen oder Zerfallen verhindert. Jedoch darf nicht unerwähnt bleiben, dass diese Folie sehr dünn ist und schnell reißen kann. Eine Lagerung im Freien wäre für mich nicht denkbar.
Dieses lässt sich auch leicht in den Baumärkten beobachten, wo diese Briketts verkauft werden. Sollten dann noch die Paletten schlecht behandelt worden sein oder ruppige Kunden die „Packs“ durch die Gegend werfen, so kommt nur noch ein schlecht brennendes Krümmelwerk zuhause an

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