Feuer für Holzofen entzünden

Ende 2011 erzählte mir mein Schornsteinfeger ganz erstaunt, dass es eine neue Anzündemethode gäbe: die Schweizer Methode. Nun ja, eigentlich die Art und Weise, auf die ich schon immer ein Feuer entzündet habe: die großen Scheite unten lagern (in meinem Fall derzeit Holzbriketts) in der Mitte eine Kuhle, beispielsweise für Zapfen, die sehr heiß abbrennen.

schwDarauf wird dann das Anzündeholz geschichtet und auf der Spitze des Berges kommt dann der Anzünder, bei mir in Wachs getrennte Holzwolle, die recht lange, zwischen 5 – 8 Minuten, brennt.

Der Hintergrund, den ich zuvor aber nicht kannte, ich hasste es nur wenn das Feuer unten ausging und ich alles hätte wieder abräumen sollen an Heizmaterial, habe ich nachträglich recherchiert.

Aufgrund der Feinstaub-Problematik soll nicht kaltes Holz in den Flammen liegen um dabei Rauch (also auch Feinstaub) und entsprechend Schadstoffe in die Luft zu pusten. Die Flamme frisst sich so von oben nach unten und verhindert einen unvollständigen Abbrand des Holzes.

schwxxMit dieser Methode des Holz anzündens bin ich schon immer besser gefahren als damit, den Anzünder in die Mitte auf den Ofenboden zu legen, um dann – rund um ihn herum – in Zeltform die Anzündespänle aufzubauen. Wenn nämlich in der Mitte der Anzünder ausging ohne das Holz zum Brennen gebracht zu haben war es nervig. Nunmehr müsste ich einfach nur oben auf einen neuen Anzünder legen…