Archive for the ‘Jahresbedarf Brennmaterial’ Category

Holzbriketts für Frühjahr und Herbst

Montag, Mai 1st, 2017

Nunmehr wird es Zeit für meine 5 to Holzbriketts im Winter 2016/17.

Tja, welche dürfen es wohl sein. Vielleicht kommt irgendwann mal das Frühjahr bzw. der Herbst, wo die 2 kg Bomber an Holzbriketts nicht notwendig sind. Hier reicht eine kleine Holzbrikett-Variante, die einfach mal kurz abends oder morgens eingeworfen wird.

Mein Standard-Brennmaterialhändler hat jedoch keine kleinen Waren mehr, wie bspw. meine Buchebriketts, bei den Supermärkten gibt es auch keine Pinikays mehr. Nun war wieder Suche angesagt – aber auch ein finden, wenn auch zu etwas höheren Preisen.

Ein weiterer Brennstoffhändler in der Nähe wird mir nun eine Palette Pini Kay Holzbriketts liefern. Diese sind wohl etwas teurer als im Sonderpostenmarkt, dafür aber bekomme ich diese ans Haus geliefert.

Was ich interessant fand, in diesem Zusammenhang: dieser Brennstoffhändler hat Mitte Mai Sonderangebote, was mein Standardhändler nicht hat. Sinnvoll ist es sicherlich, sich im Sommer (falls die Preise günstiger sind) etwas einzustellen an Vorrat. Wenn es eben der Platz hergibt….

1 Brikett flambriks Pini Kay :
Durchmesser ca. 6 cm mit Loch, 4-eckig, Länge ca. 30 cm
Gewicht: ca. 1,2 kg. Information über die Brennwerte sind leider nicht auf der Verpackung – aber meine mehrjährige Erfahrung zeigt hier auch ohne Zahlenangaben handelt es sich um beste Ware mit bestem Brennverhalten. Auch die Stabilität ist hervorragend – keine gebrochenen Holzbriketts!

1 Folienpaket:
L = 37 cm, B = 22 cm, H = 12,5 cm
Gewicht ca. 10 kg, Inhalt: 8 Stück

1 Palette: (Einwegpalette)
L = 120 cm, B = 80 cm, H = 138 cm
Gewicht ca. 960 kg, Inhalt: 96 Pakete

Abholpreis pro Palette: € 265,00 inkl. MwSt. Bei Anfuhr kostet mich die Palette 295,– €

Das Brennverhalten ist das BESTE, welches ich bei allen Briketts erfahren konnte. Im Regelfall genügt zum anzünden ein Wachsbällchen, ein paar Zapfen zum anzünden oder Holzstücke als Anzündeholz und darauf ein Pini Kay.
Zwar sind auch die Flammenco Hartholzbriketts, die Pini Kay Harzholzbriketts von Giro gut, oder die Florafire Pini & Kay, aber beim anzünden geht es bei diesen nicht so leicht und schnell. Normalerweise habe ich Pini Kay Holzbriketts nur im Sonderangebot gekauft. In diesem Fall war es (der Not gehorchend) der normale Preis. Aber es hanndelt sich dabei um ca. 25 Euro Mehrkosten, aber einen wesentlichen Qualitätsgewinn. Grundsätzlich gilt dass Pinikay-Holzbriketts anders hergestellt werden und somit ein anderes Brennverhalten aufweisen.
Unabhängig dessen gab es noch eine Zugabe vom Brennmaterialhänder in Form von Anzündeholz (2 Sack und eine kleine Kiste). Eine sehr nette Geste und noch etwas kam hinzu: Der Fahrer hat die Anlieferung – also die gesamte Palette von Hand an den dafür vorbestimmten Ort gesetzt. Eine absolut geniale Hilfestellung, da ich derzeit unter starken Schmerzmitteln stehe und eigentlich gar keine Belastungen erfolgen dürften. Ein VOLLTREFFER also, dieser Kauf.

Geliefert wurden die Holzbrikkets aus Bad Mergentheim von Flambriks, während ich in der Vergangenheit meine Holzbriketts von Edi-Hohenlohe aus Öhringen bezogen hatte. Weitere Brennstoffhändler in der Region Künzelsau sind mir leider nicht bekannt. Tip(p)s und Infos sind immer willkommen.
Es hat sich ja speziell in diesem Fall gezeigt, dass es wichtig ist Auswahlmöglichkeiten zu besitzen. Jede Witterung benötigt andere Briketts – bei nur einem Händler bin ich auf dessen Angebot angewiesen.

 

Winter 2016/17

Sonntag, März 26th, 2017

Der Winter 2016/17 war für mich – oder ist für mich – Nervenkrieg pur. Es wurde ein „milder Winter“ prognostiziert (zumindest auf wetter.de) der einen eisigen Dezember mit sich brachte (viele Tage in Folge -10 Grad und nur wenige Tage im Nicht-Frostbereich). Dem folgte ein Januar, der zwar ein paar Tage Plusgrade brachte – dem entgegen aber auch -20 Grad …. und das nicht nur einen Tag. Im Januar habe ich nunmehr meine 4 Paletten (je 1 Tonne Holzbrikett) bestellt.

Aus dem Vorjahr hatte ich noch rund 100 Kg Hartholzbriketts und ca. 100 kg Kohlebriketts.

Ebenfalls noch im Vorrat: ca. 1 kg Wachsbälchen zum Feuer entzünden.

Grob geschätzt habe ich über 4 Paletten Holzbriketts und rund 500 kg Kohlebriketts gekauft um bis zum März durch den Winter zu kommen. Da es erfahrungsgemäss auch noch sehr kalte Frühjahres- bzw. Sommertage gibt, stehen noch weitere Zukäufe an.
Der einzige Verbrauch, der in diesem Jahr geringer war, das waren die Wachsbällchen zum anzünden. Logisch, da wo bei minus 20 Grad ein Ofen rund um die Uhr geheizt werden muss, da ist weniger an anzünden zu denken.

Leider waren Juli und August 2016 keine sonnigen Monate und oftmals sank die Nachttemperatur auf unter 10 Grad ab. Somit also sinnvoll, den Holzofen auch im Sommer anzuschmeißen, damit das Haus von Wärme leicht überschlagen wird.

In diesem Jahr habe ich erstmals (August 2016)  1 Tonne helle Premium Holzbriketts gekauft. Sie brennen gut und geben eine schnelle Wärme (wenn dann eben der Ofen angefeuert ist….)

buchebrikIm Oktober 2016 habe ich 800 kg von den kleinen Buchenholzbriketts bestellt. Im Oktober 2016 war es zwar schon so, dass eine gewisse Wärme erzeugt werden sollte, es aber nicht wirklich kalt war. Somit reichen auch die kleinen Briketts für eine kurze Zeit der Wärme – gerade beim aufstehen oder wenn man/frau kurz abends noch vor dem schlafen gehen einheizen möchte. Diese waren um ca. 15 Euro im Preis reduziert und nebst Anlieferung kommen mich die 800 kg auf 230 Euro. Sie lassen sich recht gut stapeln in den Holzkartons, in denen sie verpackt sind.
Ich selber achte immer darauf, die verschiedensten Brikett oder Holzarten vorrätig zu haben. Gerade weil die gewünschte Wärme nicht immer gleich ist.

 

Erstmalig habe ich in diesem Jahr eine Tonne Holzbriketts xxl zum Preis einer Palette (960 kg) zu rund 230 Euro ohne Anlieferung bestellt. 1 Tonne Holzbriketts XXL ohne Zugloch.

Für ein altes, alleinstehendes und unisoliertes Häuschen habe ich in diesem Hammerwinter rund 4 Paletten – somit also ca. 4 Tonnen Holzbriketts verfeuert ohne das Haus auch nur ansatzweise warm zu haben.

4 Paletten also von September bis Januar um dennoch in Eiskälte zu sitzen (zumindest Dezember 2016 und besonders Januar 2017 hatte ich Angst um meine Zimmerpflanzen …. Der Winter 2010 war deutschlandweit gesehen der kälteste … nicht aber hier im Süden…

 

 

 

okt162Hier ist ein Foto (210 Euro) der oben erwähnten Tonne Holzbriketts Turbo aus Fichtespänen gekauft. Sie geben eine gute Wärme, brennen gut und ich bin mit ihnen zufrieden.

Ergänzend – zum Test für diesen Blogg – 1 x Holzbriketts von Aldi (10 kg/ und 1 x (ebenfalls 10 kg) vonRettenmeier Holzbriketts, sowie 5 Pack (also 50 kg) aus dem Baumarkt
Flammenco Holzbriketts, rund.

 

 

 

 

sowie 1 Tonne meine Standardbriketts Mitte Januar 2017

 

 

 

 

Gekauft habe ich ebenfalls 2 Beutel Anzündeholz von Aldi und zwei weitere Kilo Wachsanzünder aus einem Sonderpostenmarkt.

Zugekauft wurden noch rund 540 kg Pini Kay Holzbriketts.

 

 

 

 

 

Ebenfalls Kohlebriketts rund 450 kg

 

 

 

 

 

rund 200 kg gemischte Hart-/Weichholzbriketts, rund und ohne Loch

 

 

 

 

 

1 Palette Pini Kay zu 295,– €

 

 

 

sowie im April 2017 10 Kg Wachsanzünder

Winter 2015/2016

Dienstag, Januar 19th, 2016

Nachdem es ein super heißer Sommer (bis über 40 Grad C) und wochenlang ohne Regen war, gibt es die verschiedensten Wetterprognosen. Ein Bauer, der über Blüten Voraussagen trifft geht von einem harten Winter aus, während andere Prognosen noch davon sprechen, dass der Oktober normal, der November aber zu mild wird.

Holz gibt die meiste Wärme ab, ist jedoch am unhandlichsten und am unberechenbarsten.

Bin ich zuhause über einen längeren Zeitraum, so wird mit Holz die Wohnung erwärmt, es geht recht schnell und gut – alternativ mit runden Nadelholzbriketts mit Loch.
Gehe ich zur Arbeit, wo ich das Feuer ausgehen lasse, so wird 2 Stunden zuvor ein Holzbrik eingelegt, dessen Brenndauer (2 kg Brikett) bei rund 2 Stunden liegt.

biohard   Wie auch immer, meine erste Palette Hartholzbriketts mit Loch sind im Hause und im Baumarkt werden Briketts besorgt. Allerdings verhindern meine Dienstzeiten in der Pflege ein hamstern und bevorraten bereits in den ersten Angebotswochen.

3 Tonne Hartholzbriketts insgesamt – Oktober 2015  – Januar 2015 – März 2016

buchebrik   Noch übrig sind von den Buchebriketts in Kartons ca. 3oo kg. Da diese nur rund die Hälfte eines normalen Holzbriketts wiegen ist die Brenndauer mit ca. 1 Stunde auch entsprechend kürzer.

65 x 10 kg Kohlebriketts vom Baumarkt a 2,25 € – Bei Temperaturen um die 5 Grad in der Nacht genügen 2 Kohlebriketts um die Glut in den Öfen zu halten. Bei den -15 Grad, über die ich mich im Januar 2016 freuen darf müssen zwischen 3 und 4 Kohlebriketts aufgelegt werden, die dann rund 7 Stunden die Glut halten.

spru1   13 x 10 kg runde Briketts mit Loch von Netto a 2,99 € „Sparky

for 19 x 10 kg runde Brix mit Loch von Netto a 2,99 € „Forest“

aldi43704a   5 x 10 kg runde Briketts ohne Loch von Aldi a 2,99 €

flhh20152 12 x 10 kg Pini Kay Brittes mit Loch vom Baumarkt a 2,88 €

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2 x 10 Pini Kay Holzbriketts Florafire vom Sonderpostenmarkt 10 x 10 kg zu 25 €
1 x davon zu 22,– / 10 Packungen

 

 

 

 

fp1

10 x Florafire Premium, rund mit Loch

 

 

 

 

 

 

5 x 8 kg Weichholzbriketts

 

ca. 2 m gut abgelagertes Hartholz, der Raummeter zu 65,– €

flash 3 kg Wachsanzünder – die teuerste, aber auch die beste Methode; zumindest bei mir und meinen Öfen.

 

 

Winter 2014/2015

Samstag, Februar 28th, 2015

In den Winter 2014/2015 startete ich mit rund 3 Ster Holz (1 davon Knisterholz, Kiefer und 2 Hartholz, Buche) liegen ebenfalls noch als Holzvorrat hier. Auch 100 kg Kohlebriketts sind ein Anfangsbestand, der am Haus zu finden ist.

Dadurch, dass fast jeder Monat für sich anders war – Dezember / Januar relativ warm, Februar relativ kühl konnte ich über einen längeren Zeitabschnitt das Brennverhalten bzw. die Wärmeresulatate von Holz und Holzbriketts prüfen. Allerdings sind dieses Erfahrungen, die für mein Haus, meinen Kamin und meinen Holzofen bzw. Beistellherd gelten. Jede andere Kombination dürfte andere Werte hervorbringen.

Was mir nicht mehr ins Haus kommen wird ist die billigere No-Name-Variante von Holzbriketts, welche leider im Endresultat teuer und wenig wärmeintensiv sind. Grund dafür ist dafür das Wärmeaufkommen, welches um ein vielfaches geringer als als von hochwertigen (und damit teureren Holzbriketts).

Ab September 2014 habe ich erstanden:

spaenleholzschw_1   ca. 2 m Holz – davon auch Knisterholz für Anzündeholz – Gesamt 50 €

buchebrik  1 Palette – 800 kg – Premiumholzbriketts, Buche – Fotos folgen noch – regulärer Preis 2,99 € / 10 kg

biohard  1 Palette – 1 to – Hartholzbriketts (selbige Sorte wie im letzten Jahr, mit denen ich sehr zufrieden bin).
2,79 € / 10 kg

kohle01022010  ca. 1/2 Tonne Kohlebriketts – Supermarktpreis 10 kg / 2,25 €

Es ist schön, dass der Winter bisher so milde ist und ich hoffe dass es so bleibt. Dennoch werde ich vermutlich noch 1 Tonne benötigen um über den Winter zum Sommer zu kommen. Ich heize selten mit Holz. Die Briketts sind berechenbarer, brennen schneller weil die Restfeuchtigkeit einfach nur 5% beträgt.

holzbrikbEbenfalls gekauft habe ich 1 Tonne B-Ware-Holzbriketts. Sie sind in Ordnung für meinen Beistellherd, also den Küchenofen, der mit Hol z befeuert wird. Die Palette hat ca. 229 Euro gekostet (war also 40 Euro günstiger als die A-Ware, die ich sonst beziehe).

2,29 € / 10 kg

Bis nach Weihnachten war der Winter 2014/2015 ein Spaß. Dieses änderte sich – für mich – schlagartig am 27. Dezember 2014. Meine Einkäufe brachte ich nicht zu Ende weil der Schneefall von bis zu 4 cm in der Stunde mich schnell nach Hause zog. Die Temperaturen gingen mal rasch in den Minusbereich und erreichen nun – zwei Tage später – zweistellige Minusgrade.

Super kommt da doch dieses Weihnachtsgeschenk:

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Mein erster Holzkauf in Hohenlohe

Freitag, November 7th, 2014

Nun aber hallo, jetzt wurde es für mich interessant, weil ich nun erstmalig mein Holz selber kaufen musste, niemand, den ich großartig fragen kann wie und was ich am Besten mache.

Na ja, wer ziemlich außerhalb wohnt, der/die sieht ja mal gerne bei ebay was es da zu finden gibt. Jede Menge Angebote, allerdings solche, die preislich alles andere als effektiv sind.

holzbDa bekommt man/frau 180 kg Bucheholz, davon 1 Euro das Holz, rund 79 Euro Versand, Abholung nicht möglich. Nun der Verkäufer verdient etwas an den Versandkosten, der 1 Euro für die Auktion ist nicht viel, aber es handelt sich um “Abfall”Holz. Nur dumm, dass der Laie (wie ich) mit 180 kg nichts anfangen kann.
Nun bin ich klüger 180 kg entsprechen 0,3 m.
Wobei dieser m bei einem ortsansässigen Holzhändler rund 65 Euro kostet…. (Stand 2010)

Nun, aber sehen wir uns einfach nochmal eine Auktion an:
2000 kg = 6,4 SRM Brennholz incl Lieferung
Zwar sind das hier nun auch m – aber Schüttelmeter – somit wohl ungefähr die Hälfte von Holz, welche ein Raummeter ausmachen würde…..
Da diese Auktionen im Regelfall zwischen 250 und 300 Euro enden ist auch hier wieder unser Holzverkäufer vor Ort wesentlich günstiger. Bei denen habe ich dafür aber oftmals feuchtes Holz bekommen. Dem hilft leider nur ein Holzfeuchemesser ab…. Worte alleine sind leider nicht von Bestand…
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Super war mein Holz im Winter 2012/2013 – kammertrocken, etwas über 12 m, wovon ich noch ca. 3 m besitze. Zugekauft jedoch rund 1 to Holzbriketts und fast 1 to Holzkohlebriketts.

Auf den Winter 2013/2014 kann ich wohl 3 m Mischholz, kammertrocken vom Vorjahr buchen,  2 Paletten (a 960 kg Holzbriketts) habe ich anliefern lassen und 1000 kg Kohlebriketts habe ich bereits selber aus dem Baumarkt nach Hause geschleift… armes Auto ….

Ein Link, der mir sehr geholfen hat befindet sich hier, wo nahezu alles über den richtigen Holzkauf und die Kostenrelation von Holz zu Gas und Öl zu finden ist.

Zwar bin ich nunmehr seit 8 Jahren mit dem Thema “Heizen mit Holz” vertraut. Bisher aber nicht mit dem Holzeinkauf bzw. der Holzbeschaffung.
Bis vor ein paar Wochen lebte ich mit meinem ehemaligen Lebensgefährten zusammen, welcher über Abbruchunternehmen und anderes kostenfrei Holz bekam bzw. dieses aus den entsprechenden Waldteilen “reinigte”, entfernte und unseren Holzofen damit befüllte.

Ab jetzt bin ich selber in Sachen Beschaffung aktiv. Es gibt Auktionen und was für mich, bei meinen Mengen interessanter ist, die Beschaffung über Bauern oder Holzhändler.

Nicht zu empfehlen ist meiner Meinung nach der Holzeinkauf über Baumärkte – anders sieht es aus mit Kohlebriketts oder Holzbriketts. Aber auch hier muss gut auf die Qualität geachtet werden. Nach nunmehr einigen Jahren weiß ich, dass „billig“ nicht unbedingt „gut“ ist…. bzw. oftmals Sonderangebote einen frieren lassen….

Winter 2010/2011

Freitag, November 7th, 2014

Es ist nun September 2010 und ich habe eine neue Holzlieferung erhalten. Super Holz, tatsächlich auch einmal klein und handlich und so, dass es nicht beim “reinstopfen” die Platten im Kaminofen beschädigt.

winter2Alles an Holz habe ich soweit möglich abgedeckt, damit die herbstliche Luftfeuchtigkeit nicht ins Holz kriecht.

Nunmehr habe ich rund 5 m Hartholz und rund 1/2 Tonne Briketts gelagert. Bei einem milden Winter dürfte mir das bis Februar reichen. Wobei ich jetzt schon Holz in den Ofen lege, da wir ja nicht gerade sommerliches oder spätsommerliches Wetter haben.

winter1  winter

 

 
Natürlich hatte mir dieses obige Brennmaterial nicht gereicht….. 10 lfm Holz sind es schon….

Holzheizer oder was?

Freitag, November 7th, 2014

Eigentlich, ja eigenlich bin ich der Holzkäufer. Aber bei nunmehr 3 Wochen zweistelligen Minusgraden (zumeist zwischen minus 17 und minus 20 Grad) komme ich weder mit der Holzbeschaffung, noch mit der Holzbeförderung oder der Ascheentsorgung klar.

Im ersten Jahr n meinem Hexenhäuschen, Baujahr 1938 – nicht gesondert isoliert – 2 Etagen und etwas über 60 qm Wohnfläche. Ohne schützendes “Drumherum” weil freistehend, benötigte ich in sehr harten Wintern:

rund 10 lfm Hartholz
je 1/2 Tonne Kohlebriketts
je 1/2 Tonne Holzbriketts

14022012Eine Alternative bieten Holzbriketts (die bei leichten Plusgraden nicht mehr so optimal verbrennen, was aber am Zug meines Kamines liegen dürfte), die bei den hohen Minustemperaturen sehr viel Wärme geben, mehr sogar als Holz, was nicht unlogisch ist.

Auch die Platzfrage, bei dauerhaft niedrigen Temperaturen und somit die Transportzeit, spielt für mich eine Rolle:
1000 kg Holzbrikett entsprechen ~ 1,5 rm Scheitholz, aber ein Volumenmaß von nur ca. 0,6-0,7 m³. Somit also wesentlich weniger Platzbedarf zur Lagerung. Holzbriketts brennen heißer und zeitlich besser einschätzbar als Holz und knistern nicht, sie halten aber nicht so lange wie Kohlebriketts. Gut für schnelle Wärme, weniger um die Nacht zu überbrücken … ich brauche einfach weniger Material…

Holzbriketts haben aufgrund ihrer Restfeuchte, die im Regelfall bei 5% liegt, eine bessere Energieeffizienz als Holz. Ich selber muss alles Brennmaterial kaufen, somit sind die Holzbriketts beileibe nicht die teurere Variante!

Bei 100 qm Wohnfläche benötigt man etwa 12 Raummeter Holz/Jahr, was bei einem Preis von 75 €/rm Kosten (Stand von 2011) von 900 € verursacht.
Bei Briketts kann man kostentechnisch von rund 700 € ausgehen (günstig gekauft im Sonderangebot, aber Markenprodukt).

Als Nebenprodukt aus einer holzverarbeitenden Fabrik sind diese Späne gepresst und stark verdichtet bzw. gepresst. Was einen Heizwert von etwa 4,5-5 kw/kg ergibt – bei Buche 4,0 bei Kiefer 4,4 und bei Fichte 4,5.

Jedes Holz hat seine eigene Brennart:

Buche hält lange vor und ist wohl das häufigste Feuerholz.

Esche – ist ähnlich der Buche, aber auch seltener

Birke – gutes Kaminholz (blaue Flamme durch ätherische Öle im Holz), brennt schneller ab als Buche

Fichte – Nadelhölzer neigen zu Funkenflug durch hohe Harzanteile. Nur in geschlossenen Öfen verwenden. Als Späne aber ein gutes Anmachholz

Erle – schnell abgebrannt, wenig nachhaltig, deshalb gutes Sommerholz, wenn’s sowieso schon heiß genug ist

Eiche – entwickelt wenig Glut, etwas Funkenflug und wenig Flamme. Brennt aber z.B. im Kachelofen sehr lang. Den Geruch muss man mögen.

Winter 2013/2014

Samstag, November 1st, 2014

Aufgrund meiner guten Heizerfahrungen mit Holzbriketts habe ich Anfang September 2013 eine Palette, 960 kg anliefern lassen. Ich besitze noch 3 m Holz, kammertrocken, aus dem Vornjahr und habe bereits eine halbe Tonne Kohlebriketts per PKW aus dem Baumarkt – im Sonderangebot 2,29 pro 10 kg – mit dem Auto nach Hause geschafft.

Wie heisst es so schön: Holz (Kohle)heizen macht mehrfach warm 😉

Gegen Ende September habe ich etwas geheizt, jedoch in den seltensten Fällen 10 kg Holzbriketts, zuweilen abends noch zwei Briketts in trockenes!!!!! Zeitungspapier gewickelt und am nächsten Morgen ist noch Glut da. Es wird derzeit maximal ein Ofen – der Beistellherd – befeuert. Die billigere No-Name-Variante ist leider im Endeffekt teurer, weil das Wärmeaufkommen geringer als als von hochertigen (und damit teureren Holzbriketts).

Insgesamt dürfte der Brennholzverbrauch gewesen sein:

etwas über 1 Tonne Kohlebriketts

2 Tonnen Holzbriketts

und ca. 3 m Holz

Winter 2012/2013

Samstag, November 1st, 2014

Leider habe ich in den vergangenen Jahren verpasst etwas über den Winter und den dazugehörigen Jahresbedarf bzw. meine Hauptbrennmittel zu schreiben. Ab dem Winter 2013/2014 werde ich aber darauf achten.

Beim Winter 2012/2013 trat die Problematik ein, dass er zwar nicht ausgesprochen kalt war, aber dafür umso länger (was auch meinen ganzen Garten und die blühenden Pflanzen durcheinander brachte). Bis Juni musste geheizt werden.

Bereits ab Mai hatten einige Leute hier in der Region Hohenlohe das Problem kein Holz mehr zu besitzen und auch keines mehr ankaufen zu können. Ich selber hatte mehr als Glück durch den großen Bestand. Der kostete mich zwar Nerven durch den Platzverlust, das war mehr als schwierig, aber ich musste nicht frieren!

Verbraucht habe ich bei dieser langen Heizperiode – meines Erachtens ab September 2012 bis Juni 2013 rund 9 m kammertrockenes Hartholz, rund 1 to Holzbriketts und eine weitere knappe Tonne Kohlebriketts. Im Frühjahr gekauft habe ich noch ein paar kg Rindenbriketts, die zum Glut halten über die Nacht empfohlen werden. Die Produkte, die ich jedoch vom Ofensetzer/Kaminbauer in Hohenlohe käuflich erworben hatte waren nicht besser als die regulären Weichholzbriketts…. aber teurere… Getestet habe ich jedoch im Frühjahr, somit wird das nochmals im Winter 2013/2014 gestestet.