Archive for the ‘Kuchen aus dem Holzofen’ Category

Gewickelter Zimtsemmel

Freitag, November 14th, 2014

ziwe2sFür den Hefeteig die Milch, Zucker und Butter leicht erwärmen. Die restlichen Zutaten für den Hefeteig in eine Rührschüssel geben. Diese Zutaten mit einem Knethacken – oder der Küchenmaschine oder dem Teigprogramm des Brotbackautomaten – kneten. Dann den Teig ca. 30 Minuten ruhen lassen.

Anschließend den Teig nochmals gut durchkneten wieder 30 Minuten ruhen lassen.

Diesen Vorgang ca. 3 – 4 Mal wiederholen. Dann den Teig ca. 1/2 cm dick auf der Tischplatte ausrollen. Hier hilft es ungemein, wenn die Kastenform in der Nähe ist um dafür zu sorgen, dass der später gerollte Teig in die Kastenform passen wird.

ziwe3sFür die Füllung den Zucker mit dem Zimt mischen. Diese Mischung dann auf den ausgerollten Teig verteilen. Den Teig wieder aufrollen und die Enden andrücken. Danach den Teig in eine gefettete Kastenform (oder mit Backpapier ausgelegte Kastenform) legen. Abschließend den Teig mit einem verquirlten Ei bestreichen.

Die Kastenform in den kalten Ofen (untere Schiene) schieben und bei ca. 190 Grad rund 40 Minuten backen.

Im Beistellherd ist es leider nicht möglich, von 0 auf 190 Grad zu heizen, deshalb, diese Zimtsemmel in den Warmen Holzofen bei 150 Grad eingeschoben zum selber backen und bei erreichen der 190 Grad den Lufthebel geschlossen, also auf mindeste Luftzufuhr. Dabei muss beim Backen mit Holz natürlich immer ein Blick auf der Temperaturanzeige liegen. Nach rund 20 Minuten musste ich zur Sicherheit vor dem Verbrennen im Holzbackofen eine Silberfolie auflegen. Einige Male musste ich die Türe aufreißen um so die Temperatur wieder reduzieren zu können. Das hat jedoch bisher nie zum zusammenfallen eines Gebäckes geführt.

ziwe4sZutaten:
250 ml Milch
80 gr Zucker
50 gr Butter
400 gr Weizenmehl Type 405
1 Würfel Hefe
1 frisches Ei
etwas Fett für die Form

ziwe6sfür die Füllung:
80 gr Zucker
1 EL Zimt

für die Kruste
1 frisches Ei

 

Quelle:
Brotrezepte aus ländlichen Backstuben

ziwe7s

 

 

 

 

 

Zimtkuchen

Freitag, November 14th, 2014

Aus den Zutaten (das Backpulver wird erst am Ende aber vor den Aprikosen beigefügt, nämlich dann, wenn keine weiteren Flüssigkeiten mehr zum Teig kommen) einen Rührteig herstellen.

Die Aprikosen kleinschneiden und diese unter den Teig heben.

Die Napfkuchenform ausfetten und die Masse in die Form geben.

zimtkuchensIch habe im Holzofenherd gebacken. Bei einer Temperatur von 165 Grad war der Kuchen in ca. 70 Minuten gebacken. Normalerweise gilt zwischen 160 und 180 Grad zwischen 70 und 80 Minuten Backzeit.
Der Kuchen ist super geworden in meinem Küchenherd mit Holzbefeuerung. Ich musste den Kuchen diesmal auch nicht abdecken. Jedoch wäre es sinnvoll gewesen ihn zu drehen, da eine Hälfte doch dunkler ist als die andere.

Der Kuchen entwickelte beim Backen einen super Geruch, ähnlich von Karamell. Um ihn relativ heil aus der Form zu bekommen habe ich ihn auf ein klatschnasses Handtuch gestellt, mit dem ich auch die Ränder “belegen” konnte. Danach vorsichtig mit einem spitzen Messer die Ränder der Form, bzw. später den Boden, von der Form trennen.

zimtksZutaten:
4 Eier
250 gr Mehl (bei mir 550)
250 gr Zucker
250 gr Butter oder Margarine
1 Päckchen Vanillezucker
100 gr gemahlene Mandeln
15 gr gemahlenen Zimt
ca. 9 gr Backpulver, ein Päckchen beinhaltet 14 als rd 2/3
200 gr kleingeschnittene Aprikosen (alternativ sind auch Rosinen möglich, die ich persönlich weniger mag)

Streuselapfelkuchen

Freitag, November 14th, 2014

Mehl entweder in den Brotbackautomaten oder in eine Schüssel geben, mit der Hefe und der Milch einen Vorteig bereiten und diesen in das Mehl geben, Zucker und entweder 8 EL Pflanzenöl oder entsprechende Menge ca. 50 gr als Margarine zugeben. Daraus einen Teig herstellen, der dann auf einem Backblech ausgewellt wird.
Dieses Blech mit dem Hefeteig sollte nun nochmals bis zur doppelten Größe aufgehen. Das kann bei sehr niedriger Temparatur auch im Backofen geschehen. Während dieser Zeit die Apfel schälen, entkernen und entweder vierteln oder hälfteln. Ich selber schneide die Äpfel mit dem Reibeisen in sehr dünne Scheiben. Falls es sich um sehr saure Früchte handelt eine Mischung aus Zimt und Zucker herstellen, die dann bei Bedarf zwischen die Apfelschichten verteilt wird.

Wer (im Gegensatz zu mir) Rosinenfan ist, kann solche natürlich auch unter bzw. zwischen die Apfelschichten mischen.

sbak1Danach den Teig mit etwas Semmelbröseln bestreuen (falls die Äpfel zuviel Saft abgeben sollten was eher selten ist, so saugen die Semmelbrösel diesen etwas auf). Im Anschluß die Äpfel auf dem Kuchen entweder in Hälften oder in Vierteln verteilen. Wer es besonders süß mag, der kann nun eine Mischung aus Zimt und Zucker auf die Früchte geben. Danach – je nach Geschmack und Optik – Mandelblätter. Dann kommt der Streusel (Dazu wurde das Fett mit allen anderen Zutaten vermischt) auf die Apfelschicht und der Kuchen in den Ofen.

Bei ca. 200 Grad im vorgeheizten Backofen für ca. 30 Minuten backen.

sbak2Für den Teig:
500 gr Mehl
30 gr Hefe
80 gr Zucker
knapp 1/4 l Milch

Für den Belag
ca. 2 kg Äpfel

Für die Streusel:
350 gr Mehl
200 gr Zucker
200 gr Butter
sbak3etwas Semmelbrösel ca. 50 gr.
etwas Zimt und Zucker

Schokoladenkuchen

Freitag, November 14th, 2014

Schokoladenkuchen aus dem Holzofen, lecker, aber Aufpassarbeit, damit die Schokolade nicht verbrennt.

Nahezu alles habe ich bereits im Holzofen bzw. Beistellherd – also im Holzofen – gebacken. Fazit: bei Rührkuchen oder bei Gebäck welches bei ca. 180 Grad gebacken werden kann: SUPER!

Bei Gebäcken, die bei höheren Temperaturen gebacken werden müssen ist bei meinem kleinen Modell eine Aufheizzeit von 4 Stunden auf 220 Grad weder selten noch die unterste Zeitgrenze.

Genial war beispielsweise ein Marmorkuchen oder dieser Schokoladenkuchen, der gleich noch eine Tafel Schokolade (zusätzlich zum Grundrezept) “verpasst” bekam.

s18012012aDen Backofen auf 180 Grad vorheizen und die Kastenform ausbuttern.
Ich selber belege sie grundsätzlich mit Backpapier. Wenn ich im Beistellherd backe, so habe ich zur Sicherheit immer Aluminiumfolie zur Hand, falls der Kuchen zu dunkel wird. In diesem Fall musste ich sie nicht auflegen.

Die Butter mit dem Zucker und dem Vanillezucker mit dem Rührbesen schaumig rühren. Nach und nach die Eier zufügen. Das Mehl mit dem Backpulver und der Prise Salz über den Teig sieben. 60 gr Kakao und die Milch zugeben und alles auf höchster Stufe verrühren bis der Teig rund um die Rührlöffel Blasen schlägt. Es gibt eine feine, sähmige Masse.

Den Teig in die Form füllen und auf der mittleren Schiene 60 – 70 Minuten backen.
s18012012c

Nach etwa 15 Minuten den Teig in der Kastenform der Länge nach mit einem scharfen Messer ca. 1 cm tief einschneiden.

s18012012bDen Kuchen nach der Backzeit aus dem Ofen nehmen, ca. 10 auskühlen lassen und aus der Form lösen. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Für den Guß den Puderzucker mit 2 EL heißem Wasser, dem Eiweiß, dem restlichen Kakao (20 gr) und der Essigessenz in einer Metallschüssel glatt rühren. Über dem Wasserbad erhitzen, bis die Creme lauwarm ist.

Vom Wasserbad nehmen, sofort über den Kuchen gießen und streichen, da die Masse sofort fest wird.

Zutaten für eine Kastenform von 28 cm Länge oder einer Napfkuchenform, ca. 24 cm Durchmesser

s18012012c200 gr weiche Butter (etwas mehr für die Form oder Backpapier zum auslegen)
200 gr Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
4 Eier Größe M
400 gr Mehl bei mir Type 550
1 Päckchen Backpulver
1 Prise Salz
80 gr Kakao
7 – 8 EL Milch, evtl. etwas mehr

Zutaten für den Guß (falls keine Kuvertüre, die bereits fertig ist, verwendet wird)

180 gr Puderzucker
1 Eiweiß (das übrige Eigelb kann gerne dem Kuchenteig zugegen werden)
2 Tropfen Essigessenz (25% Säure)

Quelle:
Heimwehküche Backen

Pistazienstollen

Freitag, November 14th, 2014

Wenn ich in meinem Beistellherd backe mit Holz, so habe ich zur Sicherheit immer eine Alufolie parat, die die richtige Größe besitzt um die Backform abzudecken und vor dem Verbrennen zu schützen. Beim backen im Holzofen kann die Temperatur variieren – nicht immer so wie ich will. Somit kann ich mit dem Auflegen der Folie ein Verbrennen verhindern, dennoch aber (fast) sicher sein, daß der Kuchen durch ist.

piststo4sEin weiteres Problem beim backen im Holzofen habe ich mit diesem Wamsler Beistellherd, für den es Ersatzteile nur rund 10 Jahre lang gibt: ich habe dieses Modell nämlich ohne Bleche bzw. Kuchengitter erhalten, somit muss ich mir provisorisch weiter helfen, was eine etwas wacklige Angelegenheit ist (alles steht auf einem Pizzaständer für 3 Pizzen 😉 Mein Problem ist beispielsweise, dass es zu diesem Ofen keine Bleche mehr gab. Somit habe ich mich behelfsmässig durch einen Pizzaständer unterstützen lassen. Normalerweise lassen sich auf diesem Pizzaständer 3 Pizzen (der hier erhältlich ist) gleichzeitig backen. Bei mir aber werden auf ihn die Kuchenformen oder Bleche gestellt, damit diese sich ungefähr im Ofeninneren befinden.

Dieser Pistazienstollen wird in einer Kastenform gebacken von ca. 30 cm Länge. Bei mir hat der Brotbackautomat den Teig zubereitet, wie er es immer bei Hefeteig tun darf. Die lauwarme Milch, die Hefe und etwas Zucker wurde verrühert und in meinem Brotbackautomaten (normalerweise einer bedeckten Schüssel) ca. 15 Minuten gehen gelassen.

Das Mehl mit dem restlichen Zucker, der Butter oder Margarine, der abgeriebenen Zitronenschale, dem Magerquark und dem Bittermandelaroma hinzufügen und alles zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten. Falls der Teig noch kleben sollte, etwas zusätzliches Mehl hinzufügen. Den Teig dann zugedeckt an einem warmen Ort ca. 1 Stunde gehen lassen.

In der Zwischenzeit die Marzipanrohmasse mit den gemahlenen Pistazien und dem Rum verkneten.

piststo1sLaut Originalrezept soll das auf einer Größe von 30 x 50 cm gelingen. Das war bei mir nicht der Fall – vielleicht weil ich auf den Rum verzichtet habe? Ich glaube es allerdings weniger. Es ist eine Quälerei Marzipan fein auszurollen. Zwar lege ich Zucker unter und welle auf einem Backpapier, damit sich nachher die Marzipanplatte leichter entfernen lässt, aber bei mir hat es gerade mal für eine Platte von ca. 20 x 15 cm gereicht….

Der Hefeteig sollte dann auf die gleiche Größe der Marzipanplatte ausgerollt werden, bei mir war es ein bedecktes Blech, auf dessen Teigmitte ich die Marzipanplatte gelegt habe. Von beiden Seiten her habe ich den Stollen dann zur Mitte aufgerollt. Vorher habe ich an der dafür zu verwendenden Kastenform abgemessen, wie die Länge sein soll.

Im auf 175 Grad vorgeheizten Beistellherd ca. 60 – 70 Minuten backen lassen. Nach dem backen aus dem Ofen nehmen und sofort mit Butter bestreichen, dann abkühlen lassen.

Am Folgetag habe ich den Stollen mit Puderzucker eingestäubt und einige gehackte Pistazienkerne aufgelegt. Hier kann noch jede mögliche andere Dekoration aus Marzipan zusätzlich aufgelegt werden.

Zutaten für den Teig:
125 ml lauwarme Milch
1 Würfel Frischhefe
100 gr Zucker
500 gr Mehl (bei mir Type 550)
150 gr Butter
abgeriebene Schale von einer Zitrone (bei mir etwas Zitronensaftextrakt)
150 gr Magerquark
2 – 3 Tropfen Bittemandelaroma (entfällt bei mir)

Zutaten für die Füllung:
150 gr Marzipanrohmasse
100 gr gemahlene Pistazien
4 EL Rum (entfällt bei mir)

Außerdem:
Fett für die Form – oder Backpapier
50 gr zerlassene Butter zum einstreichen des Stollens nach dem Backen
Puderzucker zum Bestäuben
gehackte Pistazien zum Bestreuen – evtl. andere Marzipandekoration

Quelle:
Großmutters Weihnachtliche Küche, Garant Verlag

Pflaumenkuchen mit Streusel aus dem im Holzbackofen

Freitag, November 14th, 2014

Was für mich in dieser Rubrik “Backen im Holzbackofen” am schwersten ist sind die genauen Mengenangaben. Egal, was ich backe, ich richte mich nach dem Grundrezept aber mir ist wichtig dass mein Teig die Konsistenz hat, von der ich meine, ich kann damit am besten umgehen.

Ich versuche hier die entsprechenden Grunrezepte einzustellen, wobei ich schon mal eine Hand Mehl mehr nehme, ein Ei mehr oder weniger, oder mal etwas Stärkemehl dazu oder oder oder…..

Ich selber lasse meinen Hefeteig durch den Brotbackautomaten kneten. Natürlich geht dieser Vorgang auch ganz herkömmlich in einer Schüssel. Darin werden Mehl mit der Hefe und der Milch zu einem Vorteig zubereitete. Diesem fügen wir dann das restliche Mehl für den Teig zu, Zucker und entweder 8 EL Pflanzenöl oder entsprechende Menge ca. 50 gr als Margarine – ich nehme Butter – zugeben. Daraus einen Teig herstellen, der dann auf einem Backblech, auf Backpapier, ausgewellt wird. Sinnvoll ist es ein hohes Blech zu nehmen, da der Zwetschgenkuchen doch ziemlich Saft verliert. Ist das Blech am Rand zu niedrig besteht die Gefahr, dass alles auf den Ofenboden tropft.

pfl1Dieses Blech mit dem Hefeteig sollte nun nochmals bis zur doppelten Größe aufgehen. Das kann bei sehr niedriger Temparatur 30 bis 40 Grad auch im Backofen geschehen. Während dieser Zeit die Pflaumen entkernen und entweder vierteln oder hälfteln. Falls es sich um sehr saure Früchte handelt eine Mischung aus Zimt und Zucker herstellen, die dann bei Bedarf auf die Zwetschgen verteilt wird. Ich selber gebe die Pflaumen in eine Küchenmaschine und lasse sie ganz wenige Sekunden zerschneiden, so lässt sich der Kuchen später sauberer schneiden.

Danach den Teig mit etwas Semmelbröseln bestreuen (falls die Zwetschgen bzw. Pflaumen zuviel Saft abgeben, so saugen die Semmelbrösel diesen etwas auf). Im Anschluß die Pflaumen auf dem Kuchen entweder in Hälften oder in Vierteln verteilen. Wer es besonders süß mag, der kann nun eine Mischung aus Zimt und Zucker auf die Pflaumen/Zwetschgen geben. Danach – je nach Geschmack und Optik – Mandelblätter. Danach kommt der Streusel (Dazu wurde das Fett mit allen anderen Zutaten vermischt) auf die Pflaumen und der Kuchen in den Ofen.

Bei rund 180 Grad – keinesfalls darunter – darf der Kuchen in den Holzofen geschoben werden und sollte dann ca. 40 Minuten bei eben diesen 180 Grad backen. Ich hatte ein großes Problem damit den Holzbackofen auf 180 bis 200 Grad zu bringen. Aber unter 180 Grad ist der Teig nicht durch, also warten, warten, warten …. und noch einiges an Knisterholz nachwerfen, durch welches der Ofen dann schneller aufheizt. Problem kann dann aber sein, dass der Backofen zu heiß wird. Dem kann ich dann nur durch Öffnen der Backofentüre des Holzbackofens entgegenwirken. Bei 180 Grad ist eine Backzeit von ca. 40 Minuten notwendig, bei 200 Grad ca. 25-30 Minuten. Ich selber decke den Kuchen nach rund 20 Minuten immer und bei jeder Sorte mit Silberfolie ab, damit er nicht zu dunkel wird.

Im „normalen“ Ofen bei ca. 200 Grad im vorgeheizten Backofen für ca. 30 Minuten backen.

Für den Teig:

500 gr Mehl

30 gr Hefe

80 gr Zucker

knapp 1/4 l Milch

Für den Belag

ca. 2 kg Zwetschgen bzw. Pflaumen evtl. gehackte Mandeln oder Mandelstifte

Für die Streusel:

350 gr Mehl

200 gr Zucker

200 gr Butter

etwas Semmelbrösel ca. 50 gr.

etwas Zimt

Nusskuchen

Montag, November 10th, 2014

Hab mein’ Holzofen voll beladen, es gibt einen Nuss-/Schokoladenkuchen und das Abendessen….

sofenvollDas war Energiewirtschaft der feinsten Sorte: mit dem Holz heizen, dabei nebenbei Schnitzel und Nudeln zubereiten und so ganz nebenbei einen Haselnuß-Schokoladenkuchen backen.

Bei den dazu notwendigen Temperaturen kein Problem, da kein größeres Vorheizen oder auf Temperatur halten notwendig ist. Anders als bei Gebäcken, die mit rund 200 Grad gebacken werden müssen.

Die Butter zerlassen. Den Zucker und die Eier in einer Schüssel mit dem Rührgerät zu einer cremigen Masse rühren. Die zerlassene Butter und die gemahlenen Haselnusskerne zugeben. Das Salz zufügen. Mehl mit Backpulver über den Teig sieben und unterrühren.

sofenvoll2Den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Form ausbuttern. Bei mir und meiner Kastenform wird mit Backpapier ausgelegt. Dieses ist später auch die ideale Unterlage um den Kuchen zu glasieren. Nach rund 30 Minuten habe ich der Sicherheit halber eine Aluminiumfolie aufgelegt. Viel zu schnell geht es, wenn der Kuchen plötzlich beim Backen im Holzofen zu dunkel wird.

Die Schokolade klein hacken und mit der abgeriebenen Orangenschale unter den Teig heben.

Auf der zweiten Schiene von unten 40 – 50 Minuten backen. Nach 15 Minuten Abkühlzeit auf ein Kuchengitter stürzen. Nach dem erkalten den Kuchen mit Kuvertüre überziehen.

für eine Napfkuchenform Durchmesser 24 cm, ich bevorzuge die Kastenform.
sofenvoll3Zutaten für den Teig:
250 gr Butter oder etwas mehr um die Form einzufetten
180 gr Zucker
4 mittelgroße Eier (ich habe 5 genommen)
200 gr gemahlene Haselnüsse
1 Prise Salz
250 gr Mehl (ich bevorzuge Type 550)
1 Päckchen Backpulver
100 gr Zartbitter oder Vollmilchschokolade
(eventuell Zugabe von der abgeriebenen Schale einer Bio-Orange, entfiel bei mir)

Zutaten für den Guß:
Kuvertüre, dunkel oder hell, je nach Geschmack

Quelle:
Heimwehküche Backen

Nougatzopf

Montag, November 10th, 2014

So wird aus einem schwäbischen Hefezopf (wer gerne schwäbisch kocht, für den gibt es hier noch eine ganze Menge Rezepte aus dem Schwabenland) ganz einfach ein Weihnachtszopf 😉

szopf500 gr Mehl
40g Hefe
1/8 l Milch
65 gr Zucker
3 Eier
eine Prise Salz
1 Vanilleschote oder 1 Vanillezucker
150 gr Nougat
80 gr Butter
Schokoladendekoration

Zutaten zu einem Hefeteig zuzubereiten und dabei zuerst den Vorteig herstellen (Hefe mit etwas Milch verrühren und ca. 20 szopf2Minuten in einer Schüssel gehen lassen, die mit einem Küchentuch abgedeckt wurde, wobei bei mir aller Teig im Brotbackautomaten zubereitet wird) und dann die anderen Zutaten beifügen.

Alles gut kneten bis der Teig Blasen wirft. Den Teig in drei Teile teilen, auswellen und in die Mitte eines jeden der drei Teigflächen einen Nougatstreifen legen. Danach den Teig gut zusammenrollen damit der Nougat beim Backen nicht ausläuft.

Zu einem Zopf flechten und nochmals gehen lassen.

Danach mit Butter bestreichen und nach Belieben szopf3mit Zucker bestreuen und bei 210 Grad ca. 25-30 Minuten bei nicht vorgeheiztem Ofen auf mittlerer Schiene backen. Bestreicht man den Zopf erst hinterher, gibt man ihn nocheinmal 5-10 Minuten in den noch warmen Ofen und läßt ihn braun werden. Die Stichprobe nicht vergessen, um zu prüfen, ob der Zopf er durchgebacken ist.

Gibt man dem Teig noch etwas Zimt hinzu, duftet er wunderbar.

 

Weitere Weihnachtsrezepte gibt es in der Weihnachtsseite.
szopf4Ich habe diesen Zopf im Beistellherd gebacken, in dem ich sehr vieles backe und koche. Das einzige, worauf ich achten musste war natürlich die Temperatur, die gleich gehalten werden muss und darauf, dass ich bereits nach 5 Minuten den Zopf abdecken musste, damit er nicht zu dunkel wird.

szopf5

Mohnstreuselstriezel

Montag, November 10th, 2014

Während mein Brotbackautomat den Teig knetet breite ich die Streusel und die Mohnbackmischung zu.

smostIm Regelfall – also ohne Brotbackautomat – wird für den Teig das Mehl in eine Schüssel geben, in die Mitte eine Kuhle gemacht, in welche die Hefe hineinkrümelt wird. Dann kommt die Hälfte des Zuckers dazu und mit etwas lauwarmer Milch wird alles glatt gerührt. Den Vorteig an einem warmen Ort gehen lassen, bis sich sein Volumen verdoppelt hat.

smost3Dann mit dem restlichen Mehl, Zucker, Vanillezucker, Milch und einem Ei zu einem glatten Teig kneten. Diesen ebenfalls an einem warmen Ort gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat. Dann wird der Teig auf einem gefetteten Backblech oder Backpapier ausgerollt.

Das Mohnback auf die Teigplatte streichen und den Rand ca. 2 cm breit frei lassen. Alles zu einer Rolle smost4zusammenrollen und die Streusel drüber verteilen. Bei ca. 180 Grad im vorgeheizten Backofen ca. 40 Minuten backen. Ich selber habe im Holzofen gebacken, da mir der Kuchen noch nicht fertig erschien war er ca. 50 Minuten im Ofen (die Temperatur habe ich diesesmal wegen “neuem” Holz nicht so hingebracht wie das mit länger abgelagertem Holz der Fall ist.

Für den Teig:
1 Würfel Hefe
smost550 gr zimmerwarme Butter
75 gr Zucker
200 ml lauwarme Milch
1 mittelgroßes Ei
500 gr Mehl 550, im Notfall 405
2 Päckchen Vanillezucker

Für die Füllung:
2 Päckchen Mohnback
sowie die auf der Zubereitungsanleitung enthaltenen Zutaten

smost7Für die Streusel:
120 g Butter
200 g Mehl
100 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker

Marmorkuchen aus dem Holzofen

Sonntag, November 9th, 2014

Normalerweise backe ich diesen Marmorkuchen im Heißluftherd (50 Minuten Backzeit – rund 160 Grad) aber es geht ebenso im Holzofen, der jetzt im Herbst so und so zum Heizen an ist.
mmk1
mmk2Butter oder Margarine, Zucker und Vanillinzucker gut schaumig rühren, die Eier dabei einzeln hinzufügen. Das Mehl mit Backpulver und Mandeln mischen und löffelweise unter die Buttercreme rühren. Dann die Milch nach und nach zugeben.

2/3 des Teiges in eine Kasten- oder Napfkuchenform füllen und den restlichen Teig mit Kako, Zucker, Zimt und 3-4 EL Milch verrühren. Auf den hellen Kuchenteig geben und mit einer Gabel leicht darunterziehen.

mmk3Den Kuchen bei 175 Grad in den Backofen stellen – nach 10 Minuten Backzeit den Kuchen in der Mitte mit einem Längsschnitt versehen – insgesamt zwischen 50 und 60 Minuten backen lassen.

Für den Fall daß der Ofen zu dunkel wirkt eine Silberfolie auflegen, die gegen Ende des Backvorganges wieder abgelegt werden kann.

mmk4Tip(p): bleibt an einem in den Kuchen gestecken Hölzchen kein Teig mehr hängen, ist der Kuchen fertig gebacken.
Zutaten:
225 gr Butter oder Margarine
250 gr Zucker
1 Päckchen Vanillinzucker
4 Eier
mmk5450 gr Mehl
1 Päckchen Backpulver
50 gr gehackte Mandeln
knapp 1/8 l Milch

3 gehäufte EL Kakao
2 gehäufte EL Zucker
1 Löffelspitze Zimt
3 – 4 EL Milch

Kuvertüre oder Schokolade zum Schmelzen für den Gruß auf dem Marmorkuchen.