Archive for the ‘Allgemein’ Category

Weihnachten, Holzofen und Küchenofen

Mittwoch, Dezember 2nd, 2020

Dieses Geschenk meines Vermieters war sicherlich eines derer, bei denen es mir „warm wurde“. Einfach nur eine geniale Idee, die sicherlich jeden Kaminofenbesitzer glücklich macht.

wein1 Den meisten geht es wie mir: ach, etwas Weichholz habe ich noch, daraus mache ich   d a n n   Anzündeholz. Da die Zeit immer anders vergeben wird, wird es dann ganz selten etwas aus den gewünschten Vorräten von Anzündeholz.

Denn: was man/frau ja im oder am Hause hat, das läuft nicht davon und ist jederzeit greifbar. Wenn dann aber, wie jetzt im Winter 2014 von heute auf morgen 15 cm Schnee kommen und Temperaturen im 2stelligen Minusbereich, dann hat niemand Lust „das bischen Anzündeholz“ zu spalten.

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Gut verpackt ist alles 🙂

Zu Weihnachten 2015 gab es eine super verpackte Kiste. Wärmender Kaffee war „ummantelt“ von Holz- und Kohlebriketts.

Vorratshaltung für Notfälle

Donnerstag, September 24th, 2020

Über Vorräte, heizen und kochen ohne Strom und manches andere hatte ich mir in der Vergangenheit ebenso wenig Gedanken gemacht wie über das Funktionieren einer Notfallapp oder der Sirene im Ort. Am Warntag 2020 hat beides bei mir nicht funktioniert……

Auf die Idee Notvorräte im Haus zu haben weil zu Hamsterzeiten Waren komplett aufgekauft werden könnten war für mich jenseits der Vorstellungskraft. Schwupps, da kam Corona ums Ecke und zeigte mir welch guter Hamster doch in manch einem in Deutschland lebenden Menschen steckt: Toilettenpapier, Mineralwasser, Hefe, Brotbackmischungen und vieles andere war plötzlich – zumindest bei mir über Monate hin –  aus den Regalen verschwunden.

Keine Belastung für mich, gehöre ich doch erziehungstechnisch denjenigen an, die immer Nudeln, Mehl, Getränke ect. im Hause haben, so, dass ich ganz sicher für die nächsten beiden Wochen versorgt wäre. Aber da ich nun im März/April 2020 erlebt habe, was jenseits der Logik auch in Deutschland los sein kann habe ich mir jetzt, im September 2020, mal Gedanken gemacht, was im Hause sein sollte. Schon in den Sommermonaten, auch wegen dem reduzierten MWSt.-Satz, habe ich eine Palette Briketts geordert.

Denn zuerst ist da mal mein Holzofen, der mir einfällt und der mich sehr erfreut 🙂 Sollte mal längerfristig der Strom ausfallen, so heizen meine beiden – sei es Kaminofen oder sei es Beistellherd ich kann also ruhigen Gewissens auf einen Campingkocher verzichften. Auf meinen Holzöfen könnte ich sogar meine Dosensüppchen warm machen oder Wasser aufkochen. Sollte der Brunnen vor dem Haus dann noch Wasser spendieren, dann hätte ich schon eine Portion weniger Probleme als jene in einer edlen Neubauwohnung (die ich gerade im Winter mehr als gerne hätte……)Auf Grund der ständig steigenden Stromkosten lohnt sich inzwischen die Anschaffung einer Holzfeuerstätte, die für Heizen, Kochen und Backen genutzt werden kann. Nach wie vor ist Holz einer effektivsten Energielieferanten. Mit jeder Nutzung des Küchenholzofens amortisieren sich die Anschaffungskosten. Im Beistellherd wird bei mir oftmals gleichzeitig gebacken, gekocht und geheizt.

Sollte tatsächlich eine Krise um die Ecke kommen, in der ich heizen, backen und kochen möchte: Brennholz kann ich im Notfall selber sammeln oder – speziell bei mir auf dem Land – günstig besorgt werden. Sollte es wirklich irgendwann mal ernst werden, so wird es für mich leichter sein Holz zum Verbrennen zu sammeln, als andere Energieformen zu aktivieren. Wer weiß, was im Rahmen der Energiewende noch passieren könnte…..

Einiges an Getränken habe ich deponiert, da ein Mensch oftmals drei Wochen ohne Nahrung auskommen kann, aber nur vier Tage ohne Flüssigkeit. Da kommen dann eventuell auch die „Dosenspüppchen“ zum Eisatz.

Hochwasser die Straßen unpassierbar macht? Lawinen ein Dorf von der Außenwelt abschneiden? Starker Schneefall die Versorgung von Geschäften unmöglich macht? Oder ein Stromausfall die öffentliche Versorgung lahmlegt?

Zu empfehlen dürften sein für die Dauer von 10 Tagen: Äpfel, Trockenfrüchte, diverse Dosen, Wasser, Fleisch oder Wurst in Dosen, je nach Geschmack, Obst- und Gemüsedosen,

Auch Gefriergut ist sinnvoll. Sollte der Strom ausfallen, dann eben nur kurz den Gefrierschrank öffnen und langsam die nun leider auftauenden Lebensmittel verbrauchen (keinesfalls wieder einfrieren!!!)

Sollte jetzt ein Hochwasser die Straßen unpassierbar macht oder mein Dorf von der Außenwelt durch Schnee abgeschnitten sein odder starker Schneefall die Versorgung von Geschäften unmöglich macht dann wäre ein Vorrat vorhanden… Auch dann, wenn ein Stromausfall die öffentliche Versorgung lahmlegt, da gibt es dann zusätzlich noch Taschenlampen, deren Akku von Hand geladen wird.

Winter 2019/20

Dienstag, September 15th, 2020

Rein heiztechnisch war der Sommer 2019 etwas „schlechter“ als der Sommer im vergangen Jahr, in welchem ich zwischem Mai und August überhaupt nicht ans Heizen gedacht habe. 2019 gab es doch schon einige kühlere Tage, an denen man sich überlegen konnte den Ofen mal kurz anzufeuern.

Meine Restbestände für den Winter 2019 waren:
40 x 10 kg Pinikey Holzbriketts und
5 x 10 kg Kohlebriketts
Natürlich auch noch Zapfen, Anzündeholz und etwas weniger als 1 kg Wachsanzünder.

Hinzugekauft habe ich noch 4 Paletten meine Standardbriketts Pini Key sowie 10 Kg Holzanzünder / Feuerbällchen. Rund 300 kg Holzbriketts verschiedener Sorten habe ich noch im Einzelhandel bezogen, um diese zu testen.
Auf Kohlebriketts habe ich im Jahr 2019 verzichtet. Anfeuerholz habe ich rund 10 kg sowie diverse kg Zapfen verheizt.
Geheizt wurde mein Haus in diesem Winter nur mit Kaminofen und Beistellherd.

Bei meinem Holzbrikettlieferanten hatte ich zwar zum Sommer-Vorzugspreis eine Palette bestellt, welche aber „komischerweise“ vergessen wurde zu liefern. Nun gut, ich hatte noch Vorrat und werde (wie auch in der Vergangenheit) zusätzlich zur frei Haus Lieferung meiner Briketts auch in Sachen Angebote den einen oder anderen Einkauf tätigen.

Gespannt bin ich ob sich die Borkenkäferplage auswirkt. Eigentlich müsste nun – da Massen von befallenem Holz – der Holzpreis sinken. Zumindest dann, wenn dieses Holz in den Verkauf gelangen kann. Aber vermutlich werden diese gelagert und es wird versucht wrden Steuervergünstigungen für die Holzindustrie zu erlangen …..

Die Preise hatten sich wohl nicht reduziert …..

Allerdings: im Jahr 2020 – für den Winter 2020 / 21 können sich Heizölbezieher im Moment, 13. September 2020 freuen – das Heizöl hat den niedrigsten Kaufpreis seit zig Jahren, bedingt durch die OPEC Probleme und die Corona-Krise. Von der wir mal gespannt sein dürfen, welche Auswirkungen sie uns für die Heizperiode 2020/21 serviert….

 

ABUS Kohlenmonoxid-Warnmelder COWM300

Samstag, September 5th, 2020

Mal raucht der Kaminofen, mal stinkt es gehörig, zuweilen gehen die Rauchmelder (auch ohne Grund) an. Wie es aber mit dem Kohlenmonoxid aussieht, darüber habe ich mir viele Gedanken gemacht, die ich aber erst nach rund 10 Jahren durch einen entsprechenden Warnmelder in die Tat umgesetzt habe.

Hintergrund war bei mir tatsächlich die Frage warum mein Augeninnendruck so hoch ist. Angst hatte ich davor, dass vielleicht unentdeckt Gase gibt, die den Ofen verlassen und dadurch bei mir zu Vergiftungen geführt haben. Dem war nicht so, aber sicher sollte sicher sein….

Getestet habe ich das mit einem Gerät der Firma Abus. Wer sich mit ihm einen Probealarm erlaubt, dem könnte beim ersten Versuch das Herz in die Hose rutschen. Überhörbar wäre dieser Alarm nicht!

Ich habe Beistellherd und Kaminofen, aber auch bei offene Kaminen, Gasthermen, Durchlauferhitzern, Ölheizungen etc könnte das unsichtbare, geruchlose und tödliche Gas Kohlenmonoxid austreten. Die Vergiftungserscheinungen (die ich an meinen Augen befürchtet hatte) reichen von Kopfschmerzen und Schwindel bis hin zu Bewusstlosigkeit und Tod.

für Kaminofen, Holzofen, Beistellherd, offenen Kamin oder oder oder ein Kohlenmonoxidmelder.

Um das Entweichen dieses Gases zu entdecken, ist der ABUS COWM300 entwickelt und  er alarmiert lt. Hersteller bereits bei geringen, aber dennoch gesundheitsschädlichen CO-Konzentrationen in der Raumluft mit einem 85 dBA lauten Alarmton und einer optischen Warnanzeige.

Ausgestattet mit einem elektrochemischen Sensor mit 7 Jahren Lebensdauer sei der nach EN50291-1 geprüfte COWM300 sowohl für die Wand- als auch für die Standmontage geeignet.

Bei mir steht er auf einem Schrank, ich könnte ihn also jederzeit versetzen. Hingewiesen hat mich mein Schornsteinfeger darauf, dass das Gerät ziemlich weit oben stehen soll, da die Gase nach oben steigen würden. Zudem verfügt das Produkt sowohl über eine Batterie-Anzeige als auch über eine Test- und Stummschaltefunktion (letztere habe ich noch nicht gefunden, der Probealarm war Gott sei Dank nur kurz……). Der eingebaute Maximalwertspeicher gibt Auskunft darüber, ob es während persönlicher Abwesenheit einen CO-Alarm gegeben hat. Durch das unauffällige und zeitlose Design lässt sich der mit einer 9V-Blockbatterie betriebene COWM300 diskret in Wohnräume integrieren.

Kaminofen riecht nach Rauch, obwohl er nicht brennt

Sonntag, September 8th, 2019

Ein Problem, welches mir in Wintertagen aufgefallen war, wenn ich nach einem Arbeitstag nach Hause kam und der Ofen aus war und es war auffällig an besonders heissen Sommertagen. Es wirkte quasi so, als drücke der Luftdruck mir den Aschegeruch aus dem Ofen.

Ein Grund (der bei mir ausscheidet) ist falsches Heizmaterial oder feuchtes Holz. Ich selber feuere aber mit Holzbriketts, diese besitzen eine Restfeuchte von rund 5%, was sicherlich nicht als „feucht“ anzusehen ist.

Und genau da lag tatsächlich auch der Hase im Pfeffer. An Arbeitstagen ging der Ofen aus während ich auf der Arbeit war. Ich konnte also das Aschefach nicht leeren. Hatte ich an einem kalten Sommertag mal den Ofen angefeuert, so habe ich das Asche fach nicht geleert, es war ja noch nicht voll…. aber das bischen welches darin lag, reichte schon für ein „Geschmäckle“ in der Luft.

Abhilfe zu schaffen ist eigentlich nur möglich durch baldmögliches Entleeren des Aschefaches.

Natürlich gibt es Hilfsmittel wie Textilerfrischer oder ätherische Öle, die ich beispielsweise auf dem Kaminofen aufgestellt habe. Heutemorgen haben wir am 8. September 2019 zwischen 8 und 10 Grad Außentemperatur und nur mein Beistellherd sorgt für etwas überschlagene Wärme. In diesem Beistellherd aus den 60er Jahren backe ich auch und koche übrigens. Aus dem Kaminofen, in welchem Asche von heute Nacht liegt, entweicht kein Geruch.

Nach der Sommerpause
besteht ebenfalls die Möglichkeit, da der Kamin längere Zeit nicht genutzt wurde, dass in der Anfeuerungsphase Gerüche durch Ablagerungen von Staubpartikeln entstehen. Diese (unverbrannten) Feinpartikel könnten sich in den Ofenöffnungen abgesetzt haben. Sobald diese dann restlos beim Befeuern verbrannt sind hat sich dieser Geruch erledigt.

Auch gilt jetzt Feuermelder prüfen!!!!

Winter 2018/2019

Samstag, März 2nd, 2019

Im Jahr 2018 war der erste Sommer indem ich nicht heizen musste. Erst ab Oktober 2018 konnte bzw  musste ich auf meine Vorräte zurückgreifen.

Aus dem vergangenen Jahr hatte ich noch schätzungsweise 300 kg Kohlebriketts 300 kg Pini Kay Holzbriketts so wie ungefähr 3 Kilo Holzanzünder.

Gemischtes Holz habe ich noch ca 2 Raum-Meter geschenkt bekommen.

Gekauft habe ich bis März 2019 zwei Palette Pini-Kay Briketts, die in diesem Jahr (2018) rund 10% teurer geworden sind. Grundsätzliche habe ich diese Preiserhöhung Hersteller- und Vertreiberunabhängig festgestellt.

Rund 1 Tonne Holzbriketts habe ich über diverse Sonderangebote mit dem eigenen PKW in mein Holzhäuschen befördert. Der neue Ofen ist auch sehr mit den runden Holzbriketts ohne Loch zufrieden (was sein Vorgänger nicht war). Das bietet sich in den Nachtstunden an oder aber an wärmeren Tagen. Hier sind die Aldi Holzbriketts, die Netto Holzbriketts (die mir aber beide zu teuer sind mit rund 3 Euro) und die Sparky Bio Holzbriketts (im Angebotspreis im Baumarkt 2,29 Euro) für die ich auch mal die zusätzlichen Autofahrten unternehme.

Wenn Holzbriketts sich ausdehnen,

Mittwoch, Januar 30th, 2019

dann finde ich das persönlich recht schlecht. Vom optischen Faktor mal ganz abgesehen, ruckizucki ist dann nämlich das Holzbrikett an einer eventuellen Ofenscheibe und hinterlässt schwarze Spuren, so freuen sich weder Schamott noch wir – wenn wir den Ofen öffnen – über diese Ausdehnung.

Jedes Jahr erprobe ich aufs neue immer wieder in kleineren Mengen die auf dem Markt befindlichen Holzbriketts. In diesem Jahr – 2017 – bilde ich mir ein, dass die Qualität sich nochmals reduziert hat.

Egal, ob nun die Holzbriketts vom Baumarkt oder Sonderpostenmarkt, alle quellen auf. Wo im letzten Jahr noch Aldi und Netto mit ihren Produkten überzeugen konnten so ist das im Winter 2017/2018 etwas mickriger. Vielleicht liegt es daran, dass meine Pini Kay gleichmässig brennen und eine gleichmässige Wärme abgeben. Im Gegensatz zu den hier abgebildeten Modellen, die schnell auf hohen Temperaturen waren, ebenso schnell wieder abgekühlt sind und sich gehörig ausgedehnt haben.

In Ordnung um das Ofenrohr auszubrennen – nicht ideal für gleichmässige Wärme.

Reinigen einer verrußten Kaminglasscheibe

Sonntag, März 26th, 2017

Seit ich Holzbriketts (die eine Restfeuchte von rund 10% maximal besitzen) verheize habe ich das Problem der russigen Kaminglasscheiben nicht mehr.

Grundproblem dürfte sein, dass das Holz bzw. der Festbrennstoff bei zu niederiger Temperatur verbrannt wurde und Ruß an der kalten Scheibe kondensiert. Häufig entsteht die nötige Verbrennungstemperatur nicht, weil das Brenngut eine zu hohe Feuchtigkeit hat, was bei meinen Briketts im Regelfall nicht der Fall ist.

Schwarze Scheiben zeigen, dass das Holz bzw. der Festbrennstoff bei zu niederiger Temperatur verbrannt wurde und Ruß an der kalten Scheibe kondensiert. Häufig entsteht die nötige Verbrennungstemperatur nicht, weil das Brenngut eine zu hohe Feuchtigkeit hat. Das ist soweit bekannt.

Einen gelesenen Trick möchte ich an dieser Stelle noch weitergeben:

Bei Holzscheiten die Stirnfläche nicht in Richtung Scheibe liegen. Denn die Holzfasern sind zu dieser Stirnseite ausgerichtet und in diese Richtung treten auch der Wasserdampf und die Holzgase aus, die dann sofort an der kühleren Scheibe bei unvollstäniger Verbrennung kondensieren.

Also die Holzscheite am besten senkrecht stellen, dass die Gase sofort in Richtung Ofenrohr austreten oder das Holzscheit quer legen (was ich immer getan habe). Wichtig ist, dass der Ofen schnell die richtige Temperatur erreicht, damit der Ruß wieder verbrennt. Mein persönlicher Konsenz aus acht Jahren Holzofen: Temperatur recht hoch und Brennmaterial mit so wenig Feuchtigkeit wie möglich.

Sollten die Scheiben doch extrem verrußen, so helfe ich bei der Reinigung erst mit Wasser und Geschirrspüler, dann folgt für die Scheibe Glasreiniger. In extremen Fällen auch Backofenspray oder spezieller Backofenreiniger (auch Zeitung und Asche funktionieren oft bei der Reinigung, was ein Tip meines Schornsteinfegers war).

Wenn alle Stricke reißen: der Schaber, der das Keramikfeld des Herdes reinigt, der hilft auch bei der verrussten Kaminscheibe.

Holzfeuerung bereut im kältesten Winter im Süden seit rund 50 JahrenHolzfeuerung bereut im kältesten Winter im Süden seit rund 50 Jahren

Freitag, Januar 27th, 2017

Im Winter 2016/2017, der wohl als einer der kältesten seit 50 Jahren eingestuft wird, habe ich es bitterlich und bitterkalt bereut nur auf meine Holzöfen angewiesen zu sein.

Seit Mitte Dezember 2016 ist es kalt – die Kälte hat sich beständig gesteigert und den Januar 2017 gab es wohl kaum eine Nacht, die unter -10 Grad lag, aber so manche, die bei – 20 Grad angesiedelt war. Genau durch diese wiederholten Fröste und eine hohe Anzahl an Eistagen, also Tage, an denen die Temperatur nicht über 0 Grad geht, bekomme ich mein altes Häuschen nicht warm. In meinem Bad (außerhalb des normalen Wohnbereiches habe ich 5 Grad – selbst mit Heizlüfter komme ich nicht auf mehr als auf 15 Grad. Jeder Morgen ist ein besonderer „Hallo-Wach“-Moment unter der Dusche…..

Durch den gefrorenen Schnee ließen sich meine Holzbriketts nicht an die übliche Stelle anliefern sondern mussten im Gras mit der Schubkarre einzeln an eine geschützte Stelle gebracht werden. Der Energielieferant für die Holzbriketts – nicht dumm natürlich – hat gleich eine Position an Holzbriketts (die ich auch im November zum üblichen Preis gekauft hatte) im Januar 2017 (lt. Prognosen kurz vor dem Ende der „Eiszeit“) um rund 30 Euro pro Palette erhöht.

Stuttgart – Feinstaub und Verbot von Komfortkaminen ab 2017

Samstag, Januar 14th, 2017

Es soll am 1. März 2017 in Kraft treten dieses Gesetz, welches rund 20 000 Komfortkamine untersagen möchte, die nur der Gemütlichkeit dienen und die nicht die einzige Wärmequelle eines Hauses oder einer Wohnung darstellen. Einige Untersuchungen gehen davon aus, dass Holzfeuer mit etwa 20 Prozent der zweitgrößte Verursacher der Verschmutzung sei, so teilte das Verkehrsministerium mit. Im Februar solle das Kabinett dem Gesetzvorschlag zustimmen.

Möglich seien Bussgelder der Emissionsschutzbehörde von mindestens 100 Euro, die nach Stichproben erhoben werden könn(t)en. Wehe jetzt, wenn es einen bösen Nachbarn gibt, der in der Wohngegend von Zentralheizungen sieht, dass der Rauch eher nach verbranntem Holz riecht oder aussieht….

Da die Heizungsbranche anderer Meinung ist könnte dieses Thema zu einem Rechtsstreit ausarten. Ich selber komme ja aus der Region Stuttgart und mir erklärte schon vor Jahren mein Schornsteinfeger dass es in der Region Stuttgart einer Sondererlaubnis bedarf einen Kamin oder Holzofen zu stellen. Sein damaliger Stand war auch der, dass dort kein Mensch die Grundlagen kenne, die zu einer solchen Erlaubnis oder dem entsprechenden Verbot führen sollten… Das wäre in ländlichen Regionen (in meiner Region sind rund 50% eines Ortes Holzheizer) undenkbar, wobei es hier auch keine Feinstaubmessungen gibt wie im Kessel von Stuttgart….. Stuttgarter Norm. Dort gilt: es darf der Kohlenmonoxid-Gehalt der Abgase einen Wert von 0,2 Volumenprozent nicht überschreiten. Da die relativ strenge DIN plus in Deutschland aber keine Pflicht für die Hersteller von Kaminöfen ist, ist die Stuttgarter Norm also eine deutliche Verschärfung gegenüber den europäischen Richtlinien. Deshalb gilt in Stuttgart auch die „Stuttgarter Norm“.