Archive for November, 2014

Abnahme des Holzofens – CE-Kennzeichnung

Sonntag, November 30th, 2014

Manch ein Holzofen aus dem Baumarkt wird leichtfertig gekauft und wird später nicht vom Schornsteinfeger abgenommen weil er nicht den Normen entspricht, die eine Abnahme ermöglichen.

Weder mein Vermieter noch ich wussten welche Nachteile beim Kauf eines Holzofens im Baumarkt entstehen können. Gut aber, dass ich zuvor den Schornsteinfegermeister zu einem Gespräch getroffen hatte. Er sagte mir was möglich ist und was nicht. Da gab es schon das erste böse Erwachen. Im Wohnzimmer wollte ich den Kaminofen gerne haben …. da dort aber Fachwerk ist war dieses nicht möglich. Nun steht dort ein Elektrokamin.

Der Kaminofen steht im Flur und in der Küche ein alter Beistellherd aus den 60er Jahren mit Bestandsschutz.

Das nächste „Verflixt“ gab es als der Schornsteinfeger, ein Mitarbeiter des Schornsteinfegermeisters, zur Abnahme des Kaminofens kam. Wo ist denn nur das Typenschild??? Erfahren wie der Mitarbeiter war sagte er: „Normalerweise an einer Stelle, an die man/frau gar nicht rankommt….“ Recht hatte er: der Ofen ist nämlich nicht freistehend sondern erfüllt nur den Mindestabstand, der gesetzlich vorgeschrieben ist, also 20 cm. Ziemlich eng also um mit Taschenlampe dieses Schild zu suchen.
Nachdem wir es gefunden haben habe ich es sofort kopiert damit niemand mehr Verrenkungen anstellen muss, um dieses Typenschild zu finden.
ceGenau dieses Typenschild nämlich gibt Informationen von zu und über die CE-Kennzeichnung. Darauf weist der TÜV Rheinland hin. Denn nur dann erfüllt das Gerät die Europäische Norm EN 13240. Diese Norm legt die Anforderungen an Kaminöfen in Bezug auf Herstellung, Leistungsvermögen und Sicherheit fest.

Wichtig auch zu beachten: Neu in Betrieb genommene Öfen und Kamine müssen ab dem 1. Januar die Stufe 2 der Verordnung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes einhalten. Beim Verkäufer also sicherheitshalber beharrlich bleiben und Informationen erfragen!

Helles Holzofenbrot

Dienstag, November 25th, 2014

Dieses Brot, welches ich im Holzofen gebacken habe schmeckt super, ist aber aufgrund des Backens im Beistellherd bzw. Holzofen recht aufwendig. Das Rezept selber ist supereinfach. Ich werde dieses Brot garantiert noch mehrfach backen, jedoch br4aufgrund von chronischem Zeitmangel wohl eher im normalen Backofen bei Heißluft (da dann eben 20 Grad geringer aufheizen und ca. 10 Minuten weniger Backzeit. Einfach auf das fertige Brot klopfen, wenn es hohl klingt, dann ist es gar).

Den Teig bereitet bei mir der Brotbackautomat zu. Das bedeutet, die Gehzeit von 1 – 2 Stunden wird automatisch eingehalten. Danach wird mein Gärkörbchen aus einer Mischung von Mehl und Störke eingestäubt, damit der Teig nicht anklebt. Nach Gebrauch das Gärkörbchen einfach ausbürsten.

Zu kaufen sind Gärkörbchen in den verschiedensten Formen und Größen beispielsweise hier.

br1Den Teig in das Gärkörbchen geben und nochmals einige Zeit gehen lassen, bei mir war es nochmals rund 1 Stunde. Dann das Gärkörbchen bzw. das Brot auf eiin Blech stürzen welches mit Backpapier ausgelegt ist und mit Wasser bepinseln. Danach mit einem scharfen Messer mehrfach einschneiden.

Backen im „normalen“ Ofen: 10 Min. bei 250 °C, auf 200 °C herunterschalten u. in 25-30 Min. fertig backen. Natürlich heißt es für mich wenn ich im Holzbackofen ein Brot backe, so bleibe ich dabei um rechtzeitig das Brot mit Alufolie abdecken zu können, damit es nicht zu dunkel wird.

Im Holzofen ist das Brot backen ziemlich anders und eine reine Gefühlssache. Das Thermostat meldet mir zwar die Temperatur an der Scheibe bspw. mit 170 Grad, im Ofeninneren ist es aber viel wärmer, evtl. 200 Grad. Somit schieße ich das Brot zwischen 200 und 220 Grad ein und lasse dann die Temperatur auf Thermometertemperatur ca. 170 fallen um dann noch ca. 50 Minuten weiter zu backen. Klopftest nicht vergessen!!! Vielleicht ist die Temperatur im Backofeninneren höher und Euer Brot früher fertig!!!

br2Damit mein Brot nicht zu trocken wird stelle ich immer – egal in welchem Ofen – eine Tasse Wasser auf den Ofenboden.

500 gr Weizenmehl (Type 550) 405 geht auch
100 gr Roggenmehl, (Type 997)
2 TL Salz
1 Würfel Frischhefe
400 gr Wasser
1 EL Olivenöl
1 TL Brotgewürz

Super Geschmack und Geruch – einfach eine tolle Leckerei für Holzofenfreunde.

Mehr zum Thema Gärkörbchen, Anwendung, Reinigung und Brot backen – sowie viele Brotrezepte – gibt es hier.

br3Die Problematik liegt hier aber nicht in den Rezepten sondern im Gefühl für Brennmaterial (mit Kiefer und Fichte wird es schnell war, je kleiner die Holzstücke umso besser) und zum dauerhaften Halten der Temperatur (mit Hartholz und regelmässigen Blick ins Feuerfach).
Mit dem Klopftest müsste dann alles funktionieren!

 

Bau eines Holzbackofens

Sonntag, November 23rd, 2014

Wer handwerklich begabt ist, der kann sich selber einen Holzbackofen bauen. Schön fand ich, dass ich die nun folgende Aufbauanleitung für einen Holzbackofen veröffentlichen darf:

1_pizzaofenDie Ofenform beschäftigte mich wochenlang. Überall stand zu lesen, diese aus Sand herzustellen und darauf Lehm oder Schamotte zu schichten. Schließlich kam mir die Idee, diese aus Styropor herzustellen, was sich als ein Glücksgriff erwies.
Also begann ich, 10 Styroporplatten 100 x 50 x 5 cm aufeinander zu kleben (Styroporkleber) und ich erhielt somit ein rechteckiges Gebilde. Durch diesen Block waren nun auch die Innenmaße quasi vorgegeben. Nun zeichnete ich mir auf der Längsseite die innere Ofenform auf.

Nun ergab sich ein größeres Problem: Beim Ausschneiden der Form mittels eines scharfen Messers entstanden Tausende von Styroporteile. Ich stoppte diese Art der Bearbeitung, dachte nach und fand heraus, dass man Styropor am besten mit einem heißen Draht schneidet. Ich bastelte aus Dachlatten eine U-Form und spannte über die U-Öffnung einen dünnen Silberdraht. An beiden Enden schloß ich dann einen starken Lichtrafo meiner Modelleisenbahn an. Dieser hat mehrere Ausgänge, die abgegriffen werden können.

Nun hatte ich eine Möglichkeit gefunden, auf sauberem Weg das Styropor zu bearbeiten. Schließlich stand die Form. Dabei waren mir Maßtoleranzen bis 3 cm gleichgültig. Lediglich bei der Ofenöffnung legte ich Wert auf die Einhaltung der Maße, da ich dachte, dass bei Abweichungen der Zug des Ofens beeinträchtigt werden könnte. Es stellte sich hinterher heraus, dass mich meine Gefühle hinsichtlich der Ofenform nicht getrügt haben.
Schließlich setzte ich meinen fertigen Styroporkörper auf die Betonplatte und richtet ihn aus. Dabei war es mir wichtig, vor dem Ofeneinang eine Arbeitsplatte von 30 cm zu erhalten. Diese erweist sich heute als sehr praktisch, da darauf auch Bleche abgestellt werden können.
pizzaofenvorn

Betonhülle

Die Betonaußenhülle

Um die Wärme gut zu speichern ist ein letzter Auftrag mit Betonestrich erforderlich. Diesen habe ich nicht zu dünn angesetzt. Mit der Kelle begann ich am Ofeneingang mit einer Stärke von rund 8 cm aufzutragen, wobei ich um den Ofenrohreingang sorgfältig arbeitete.
Schließlich glätte ich die Oberfläche mit der Kelle und ließ den Beton über ein paar Tage austrocknen. Anschließend pinselte ich noch einen Aussenfarbe (weiß) darüber.
Der Ofen war nun fertiggestellt.

Das Ofenrohr – Der Kamin

Ich setzte in den Kaminstutzen nun einen Ofenrohrbogen von 90 °.

Man sollte prüfen, diesen ggf. in Edelstahl zu besorgen. Teurer, aber hält ewig. Da ich noch ein Stahlteil vorrätig hatte, setzte ich dieses ein. Mal schauen, was daraus im Luafe der Jahre wird.
Da mein altes Kupferdach über einen Kamin verfügte (siehe Seite 1), war ich gezwungen, mein Ofenrohr nach diesem auszurichten. Dazu kaufte ich mir im Baumarkt ein flexibles Alurohr (wie Ziehharmonika ausziehbar, 125 mm Durchmesser). Offensichtlich verwendet man dieses im Belüftungsbau vorzugsweise. Es hält Temperaturen bis 200 ° aus. Meine anfänglichen Bedenken, dass das Alu schmelzen könnte, waren unbegründet. Es hielt den Temperaturen stand. Mittels eines Schlauchbinders befestigte ich das Rohr am Ofenrohrbogen und führte es dann durch meinen Kamin nach oben. Länge sollte ungefähr 2 m betragen. Ganz oben auf meinen Kamin setzte ich dann als Regeschutz ein Dächlein.

Das Anfeuern

baut Spannung auf! Wie verhält sich der Ofen nun?
Man sagt, vorsichtig die Sache anzugehen. Zunächst nur ein ganz leichtes Feuer entzünden (ca. 20 Min.) und nach und nach mehr Holz dazugeben. So ging ich vor. Nach einer Stunde hatte ich die Maximalhitze erreicht und der Ofen hielt prächtig. Nun war er bereit, die ihm zugedachten Aufgaben zu übernehmen.

Am Tag danach wurde es ernst. Die erste Pizza sollte es geben. Richtig spannend war alles!
Beachten Sie dass der gesamte Pizzabackvorgang ca. 4 Stunden dauert. ca. 3 1/2 Stunden muss der Ofen angeheizt werden!

Ich entzündete im ersten Drittel ein kleines Feuer (Kaminanzündwürfel), legte darauf kürze Dachlattenreste und darauf schließlich ein Scheit Holz (am besten Buche oder Eiche). Als dieses gut brannte, legte ich einen weiteren Holzscheit nach und ließ dieses auch gut anbrennen. Danach schob ich mit einem Spaten alles in den hinteren Bereich. Ich legte nochmals Holz nach und wartete, bis auch dieses gut brannte. Im Anschluß daran säuberte ich mit einem Hexenbesen die alte Brennstelle.
Dann schob ich meine Pizza (auf rundem Blech) ein und positionerte über der ersten Feuerstelle. Hin und wieder holte ich das Blech mit einem Insolierhandschuh heraus und sah mir das Ergebnis an. Wie lange nun die Pizza im Ofen bleiben soll ist Geschmackssache. Ich habe es gern knusprig und daher liess ich sie gut braun werden. Andere lieben die kurzere Backzeit.
Drehen Sie die Pizza mit dem immer wieder um 90 Grad gegen die Feuerstelle, damit die gleichmäßig braun wird.

Wenn der Ofen auf der richtigen Temperatur ist, ist die Pizza innerhalb von 5 Minuten fertig.

An dieser Stelle möchte ich Euch einige Infos über einen selbstgebauten (leider nicht von mir 🙁 Holzbackofen mitgeben, die der Erbauer uns freundlicherweise erlaubt hat hier zu veröffenltichen. An dieser Stelle ein ganz GROSSES DANKE an http://www.beepworld.de/members30/pizzaofen/ Leider kann ich den netten Baumeister nicht namentlich benennen, da sein Name nicht ersichtlich ist.

Er sagt dazu:

Bau eines Pizza-Holzbackofens mit Bauanleitung
Diese Bild weiter unten zeigt meine neue Ofenstation.

Vorab: Ich bin kein Pizzaofenbauer. Bitte fordern Sie bei mir auch nicht weitere Pläne an. Diese habe ich nicht.

Nun zum Thema:

Ursprünglich war dies ein Holzkohlengrill. Bis auf die Grundplatte wurde alles abgerissen, die Betonplatte verlängert, ein Holzlager aufgebaut und daneben ein Pizzaofen errichtet.

Es war mir bewußt, dass ich viel Arbeit zum Bau zu investieren hatte und ich wusste auch, dass die Herstellung einer Pizza im Holzbackofen viel Zeit und Geduld erfordert.

Holz immer vorrätig zu haben, anfeuern, nachschieben und immer wieder kontrollieren erfordern viel Zeit.

Aber all dies rentiert sich, denn eine Holzofenpizza schmeckt einfach köstlich!

Bau eines Pizzaofens

Fundament

Planung des Fundaments:

Die Maße für meinen Backofen wurden durch die alte Grillstelle quasi vorgegeben. Lediglich der Oberaufbau musste verändert werden. Ich riß alte Mauern ab und legte auf die alte Betonplatte eine neue, längere Betonestrichplatte (ca. 9 cm stark). Diese wurde durch eine Baumatte armiert. Ab den Bereich der Ofenfläche setzte ich dann eine Reihe Schamottesteine (6 cm stark) auf die Platte. Ich denke, auch ein feuerfester Beton hätte es getan, der die Wärme noch besser speichert, als die Schamottsteine.
Auf die Betonplatte wurden dann Hebel-Gasbetonsteine (es können auch Protonsteine verwendet werden) für 2 Trennwände gesetzt. Siehe Seite 1! Neben der Ofenstelle entstand gleichzeitig eine Ablage für mein Kaminholz.

Nachfolgende Hinweise beschränken sich nur auf den Bau der Ofenstation ohne Holzlager.

Angaben zum Fundament möchte ich nicht machen. Sie sollte darüber mit einem erfahrenen Fachmann sprechen oder sich in einem kompetenten Baumarkt beraten lassen. Wichtig ist, dass es fachmännisch hergestellt wird, da darauf eine große Last ruht.

Mein Ofen ist so breit, dass ich im übrigen 2 Bleche nebeneinander stellen kann.

Heute, 2 Jahre später, mache ich manches anders und meine Pizza zählt inzwischen zur Weltklasse.

Es bereitete mir immer Probleme, die belegte Pizza auf einer Schaufel in den Ofen einzuführen. Der Tomatensaft weichte den Teig auf, alles klebte, verrutschte, das Ergebnis war unbefriedigend.

huelleHeute nun backe ich die dünnen Pizzafladen in meinem Elektrobackofen vor. Dies bei 250 Grad über ca. 6 Minuten. So wird der Teig fest und kann nun problemlos belegt werden. Der Tomatensaft kann den Teig nicht mehr aufweichen. Der Boden hat durch das Anbacken quasi eine Durchlaufsperre bekommen.

Das Anbacken hat schlagartig alle meine bisherigen Probleme gelöst.

Mit einer Schaufel oder auch Porzellanteller kann die Pizza problemlos in den Holzofen eingeführt werden. Mann kan sie auch ganz einfach einmal drehen. Nichts bleibt hängen, nichts verrutscht bei diesem Vorgang.

Danke

Wer ebenso fasziniert von dieser Bauleistung ist und davon, dass der Erbauer einfach – ohne einen Vorteil daraus zu erhalten – kostenfrei diese Informationen ins Netz stellt, der konnte sich gerne per Gästebuch-Eintrag bei ihm bedanken. Leider existiert diese gtolle Infoseite nicht mehr.

pizzafeuerIch persönlich finde es toll, vor allen Dingen wenn ich daran denke, wieviele Bauanleitungen bei ebay verscherbelt werden ohne dass jemand weiss, was sich hinter der vermeintlichen Bauanleitung versteckt. Hier steckt jemand dahinter, der es erprobt hat und der uns teilhaben lässt an seinem Wissen … ohne dadurch xxx Euro xxx zu erwerben.

D a n k e !

Entsprechende Bücher und umfassendere Literatur zum Selbstbau eines Holzbackofens gibt es hier käuflich zu erwerben.

Flammenco Holzbriketts, rund

Sonntag, November 23rd, 2014

Diese runden Holzbriketts, ohne Loch, lt. Hersteller aus 100% reinem Holz, ohne Bindemittel habe ich zum Angebotspreis von 2,49  € im Baumarkt gekauft. Der reguläre Preis liegt bei 2,99 €. Ich gehe davon aus, dass es sich um Weichholzbriketts handelt, auf der Packung steht diesbezüglich nämlich nichts. Bei Bezugsmöglichkeiten lässt sich nur der Artikel Buchenbrikett finden. Die viereckige Variante der Flammenco Holzbriketts ist für meine Öfen nicht geeignet.

flamJPGWas mich betrifft (ich halte mehr von der Heizleistung von Buchbriketts, die beständiger und gleichmässiger abbrennen) einfach zu teuer. Vor allen Dingen auch deshalb, weil Kiefernbriketts recht schnell recht viel Wärme abgeben. So schnell, dass diese Wärme zu großen Teilen durch den Kamin abzieht und nicht in die Wohnräume abgegeben werden kann.

Dennoch: schönes Flammenspiel, schöne Wärme – keine schlechten Briketts.
Länge ca. 280 mm, Durchmesser ca. 90 mm
Heizwert: ca. MJ/kg 18,0
Feuchtegehalt: < 10%
Asche: < 0,5%
Hersteller – DHG, Kempen

flam2auch im Rahmen der TÜV-Zertifizierung geht nicht heraus aus welchem Rohstoff die Briks hergestellt sind.
Product:     Wood briquettes
Type / Model: Flammenco
Testing Basis: Certification Scheme Wood briquettes (as of 2011-09)
DIN EN 14961-3:2011-09
Registration Number:     9H036
Valid until:     2015-07-31
Technical Data:
Form: F – Length 155 mm, width: 90 mm, height: 65 mm
Property class: A1
Packaging size: 10 kg

XXL- Holzbriketts Briketts 100% Buche Buchenbrikett Brikett Hartholz (30kg)

Buche-Hartholzbriketts

Sonntag, November 23rd, 2014

Getestet habe ich, da meine üblichen Premiumbriketts nicht lieferbar waren, Hartholzbriketts gefertigt aus reinen buchebrik3Buchenholzspänen. Mit 6,5 cm Durchmesser ideal für Kaminöfen bis etwa 8kW Leistung, besonders aber für meinen Beistellherd. Er hält die Wärme besser als der Kaminofen. Wenn es milde Herbsttage – oder der November 2014 ist – dann sind diese kleineren Buchebriketts idealer weil sie nur mässige Wärme geben; mehr ist dann ja nicht erforderlich.
Bucheholzbriketts brennen mit heller Flamme und haben eine lange Brenndauer und Gluthaltephase.

Diese Briketts sind a/ca. 10 kg sauber verpackt im Karton, somit gut zu stapeln. Der Preis liegt bei 0,30 € pro kg, eine Palette beinhaltet 80 kg; somit 80 Kartons.

Leider geht der Name des Herstellers nicht aus den Waren hervor.

buchebrik

Hark Roma – Kaminofen auch zum Backen

Samstag, November 22nd, 2014

Es gibt Kaminöfen, in deren Backfach tatsächlich „produziert“ bzw. gebacken oder gekocht werden kann.  Dazu gehört der Hark „Roma“. Eine Bekannte meinte, „in dem Kaminofen, da backe ich auch Kuchen auf, mache Pizza drin (dauert im Backofen wesentlich länger), stelle meinen Bratentopf Samstag abend rein und muß das Fleich dann nächsten Tag nur warm machen, Brot wird auch drin gebacken usw.,“ sie war und ist also mehr als zufrieden.

Der Hersteller Hark schreibt zu der Backmöglichkeit in diesem Holzofen: das Highlight bei unserem Kaminofen Roma ist das Backfach über der Feuerstelle, in dem Sie kleine Leckereien zubereiten können. In diesem Kaminofen zubereitet, wird die Pizza zu einem ganz besonderen Genuss.

Lieferumfang:
HARK Roma GT ECOplus
Korpusfarbe: graphit
Kachelverkleidung: creme-weiss
Pizzabäckerset
Kaminhandschuh
kalte Hand
Aufbau-DVD
Bedienungsanleitung

Dann liegt die optimale Backraumtemperatur zwischen 100 u. 110 Grad laut Scheibenthermometer; alles über dieser Temperatur macht keinen Sinn, da sich sonst das Backgut schnell in Holzkohle verwandeln könnte.

Bei diesen wenigen Öfen – wie diesem Hark –  wo das Backfach wirklich mit Recht so bezeichnet werden darf kann die Backraumtemperatur relativ gut über den Sekundärluftregler „eingestellt“ werden – je –  weiter der Regler zugedreht wird, desto wärmer wird’s im Backfach- und umgekehrt.

Die Fachldeute, die so backen sagen, dass 50-70 Grad Temperatur während des Betriebs nicht, bzw. nur mal kurz während der Anheizphase auftreten. Dann aber geht es rasant schnell in Richtung  100 Grad, wenn dann noch die Sekundärluft gedrosselt wird, dann wird es warm im Backfach und in der „Bude“. Ich  habe beim Backen in Holzöfen bemerkt, dass es nicht einfacch ist, sich an der Temperatur zu orientieren. Das Termomenter an der Scheibe kennt im Regelfall andere Temperaturen als das Ofeninnere.

Meine Bekannte bereitet einiges im Roma zu: Pizzen (frisch und aus dem Tiefkühl) Toast Hawaii, Spiegelei, Kartoffelspalten, Aufläufe, Brot (Fertigmischung, ca. 1,5 h bei ca. 105° Grad), gefüllte Fladenbrote, Apfelstrudel, Weihnachtskekse und natürlich jede Menge Tee wurden auf dem Hark zubereitet, welcher bspw. hier erhältlich ist.

Im Endeffekt basiert die Zubereitung von Speisen in diesem – wie allen anderen Holzöfen –  auf Erfahrungswerten, welche natürlich erst einmal gesammelt werden müssen. Das wichtigste für mich ist beim Backen im Holzofen eine große Auswahl der verschiedensten Brennmaterial (Kiefernholz, für schnelle hohe Temperatur, und Buche wenn es konstant bleiben soll). Ebenfalls wichtig ist bei mir die ständige Anwesenheit beim Backgut. Beim Backen in einem Holzofen kann das Backgut schneller schwarz werden, als die Topflappen gegriffenw werden…..

Gewickelter Zimtsemmel

Freitag, November 14th, 2014

ziwe2sFür den Hefeteig die Milch, Zucker und Butter leicht erwärmen. Die restlichen Zutaten für den Hefeteig in eine Rührschüssel geben. Diese Zutaten mit einem Knethacken – oder der Küchenmaschine oder dem Teigprogramm des Brotbackautomaten – kneten. Dann den Teig ca. 30 Minuten ruhen lassen.

Anschließend den Teig nochmals gut durchkneten wieder 30 Minuten ruhen lassen.

Diesen Vorgang ca. 3 – 4 Mal wiederholen. Dann den Teig ca. 1/2 cm dick auf der Tischplatte ausrollen. Hier hilft es ungemein, wenn die Kastenform in der Nähe ist um dafür zu sorgen, dass der später gerollte Teig in die Kastenform passen wird.

ziwe3sFür die Füllung den Zucker mit dem Zimt mischen. Diese Mischung dann auf den ausgerollten Teig verteilen. Den Teig wieder aufrollen und die Enden andrücken. Danach den Teig in eine gefettete Kastenform (oder mit Backpapier ausgelegte Kastenform) legen. Abschließend den Teig mit einem verquirlten Ei bestreichen.

Die Kastenform in den kalten Ofen (untere Schiene) schieben und bei ca. 190 Grad rund 40 Minuten backen.

Im Beistellherd ist es leider nicht möglich, von 0 auf 190 Grad zu heizen, deshalb, diese Zimtsemmel in den Warmen Holzofen bei 150 Grad eingeschoben zum selber backen und bei erreichen der 190 Grad den Lufthebel geschlossen, also auf mindeste Luftzufuhr. Dabei muss beim Backen mit Holz natürlich immer ein Blick auf der Temperaturanzeige liegen. Nach rund 20 Minuten musste ich zur Sicherheit vor dem Verbrennen im Holzbackofen eine Silberfolie auflegen. Einige Male musste ich die Türe aufreißen um so die Temperatur wieder reduzieren zu können. Das hat jedoch bisher nie zum zusammenfallen eines Gebäckes geführt.

ziwe4sZutaten:
250 ml Milch
80 gr Zucker
50 gr Butter
400 gr Weizenmehl Type 405
1 Würfel Hefe
1 frisches Ei
etwas Fett für die Form

ziwe6sfür die Füllung:
80 gr Zucker
1 EL Zimt

für die Kruste
1 frisches Ei

 

Quelle:
Brotrezepte aus ländlichen Backstuben

ziwe7s

 

 

 

 

 

Zimtkuchen

Freitag, November 14th, 2014

Aus den Zutaten (das Backpulver wird erst am Ende aber vor den Aprikosen beigefügt, nämlich dann, wenn keine weiteren Flüssigkeiten mehr zum Teig kommen) einen Rührteig herstellen.

Die Aprikosen kleinschneiden und diese unter den Teig heben.

Die Napfkuchenform ausfetten und die Masse in die Form geben.

zimtkuchensIch habe im Holzofenherd gebacken. Bei einer Temperatur von 165 Grad war der Kuchen in ca. 70 Minuten gebacken. Normalerweise gilt zwischen 160 und 180 Grad zwischen 70 und 80 Minuten Backzeit.
Der Kuchen ist super geworden in meinem Küchenherd mit Holzbefeuerung. Ich musste den Kuchen diesmal auch nicht abdecken. Jedoch wäre es sinnvoll gewesen ihn zu drehen, da eine Hälfte doch dunkler ist als die andere.

Der Kuchen entwickelte beim Backen einen super Geruch, ähnlich von Karamell. Um ihn relativ heil aus der Form zu bekommen habe ich ihn auf ein klatschnasses Handtuch gestellt, mit dem ich auch die Ränder “belegen” konnte. Danach vorsichtig mit einem spitzen Messer die Ränder der Form, bzw. später den Boden, von der Form trennen.

zimtksZutaten:
4 Eier
250 gr Mehl (bei mir 550)
250 gr Zucker
250 gr Butter oder Margarine
1 Päckchen Vanillezucker
100 gr gemahlene Mandeln
15 gr gemahlenen Zimt
ca. 9 gr Backpulver, ein Päckchen beinhaltet 14 als rd 2/3
200 gr kleingeschnittene Aprikosen (alternativ sind auch Rosinen möglich, die ich persönlich weniger mag)

Streuselapfelkuchen

Freitag, November 14th, 2014

Mehl entweder in den Brotbackautomaten oder in eine Schüssel geben, mit der Hefe und der Milch einen Vorteig bereiten und diesen in das Mehl geben, Zucker und entweder 8 EL Pflanzenöl oder entsprechende Menge ca. 50 gr als Margarine zugeben. Daraus einen Teig herstellen, der dann auf einem Backblech ausgewellt wird.
Dieses Blech mit dem Hefeteig sollte nun nochmals bis zur doppelten Größe aufgehen. Das kann bei sehr niedriger Temparatur auch im Backofen geschehen. Während dieser Zeit die Apfel schälen, entkernen und entweder vierteln oder hälfteln. Ich selber schneide die Äpfel mit dem Reibeisen in sehr dünne Scheiben. Falls es sich um sehr saure Früchte handelt eine Mischung aus Zimt und Zucker herstellen, die dann bei Bedarf zwischen die Apfelschichten verteilt wird.

Wer (im Gegensatz zu mir) Rosinenfan ist, kann solche natürlich auch unter bzw. zwischen die Apfelschichten mischen.

sbak1Danach den Teig mit etwas Semmelbröseln bestreuen (falls die Äpfel zuviel Saft abgeben sollten was eher selten ist, so saugen die Semmelbrösel diesen etwas auf). Im Anschluß die Äpfel auf dem Kuchen entweder in Hälften oder in Vierteln verteilen. Wer es besonders süß mag, der kann nun eine Mischung aus Zimt und Zucker auf die Früchte geben. Danach – je nach Geschmack und Optik – Mandelblätter. Dann kommt der Streusel (Dazu wurde das Fett mit allen anderen Zutaten vermischt) auf die Apfelschicht und der Kuchen in den Ofen.

Bei ca. 200 Grad im vorgeheizten Backofen für ca. 30 Minuten backen.

sbak2Für den Teig:
500 gr Mehl
30 gr Hefe
80 gr Zucker
knapp 1/4 l Milch

Für den Belag
ca. 2 kg Äpfel

Für die Streusel:
350 gr Mehl
200 gr Zucker
200 gr Butter
sbak3etwas Semmelbrösel ca. 50 gr.
etwas Zimt und Zucker

Schokoladenkuchen

Freitag, November 14th, 2014

Schokoladenkuchen aus dem Holzofen, lecker, aber Aufpassarbeit, damit die Schokolade nicht verbrennt.

Nahezu alles habe ich bereits im Holzofen bzw. Beistellherd – also im Holzofen – gebacken. Fazit: bei Rührkuchen oder bei Gebäck welches bei ca. 180 Grad gebacken werden kann: SUPER!

Bei Gebäcken, die bei höheren Temperaturen gebacken werden müssen ist bei meinem kleinen Modell eine Aufheizzeit von 4 Stunden auf 220 Grad weder selten noch die unterste Zeitgrenze.

Genial war beispielsweise ein Marmorkuchen oder dieser Schokoladenkuchen, der gleich noch eine Tafel Schokolade (zusätzlich zum Grundrezept) “verpasst” bekam.

s18012012aDen Backofen auf 180 Grad vorheizen und die Kastenform ausbuttern.
Ich selber belege sie grundsätzlich mit Backpapier. Wenn ich im Beistellherd backe, so habe ich zur Sicherheit immer Aluminiumfolie zur Hand, falls der Kuchen zu dunkel wird. In diesem Fall musste ich sie nicht auflegen.

Die Butter mit dem Zucker und dem Vanillezucker mit dem Rührbesen schaumig rühren. Nach und nach die Eier zufügen. Das Mehl mit dem Backpulver und der Prise Salz über den Teig sieben. 60 gr Kakao und die Milch zugeben und alles auf höchster Stufe verrühren bis der Teig rund um die Rührlöffel Blasen schlägt. Es gibt eine feine, sähmige Masse.

Den Teig in die Form füllen und auf der mittleren Schiene 60 – 70 Minuten backen.
s18012012c

Nach etwa 15 Minuten den Teig in der Kastenform der Länge nach mit einem scharfen Messer ca. 1 cm tief einschneiden.

s18012012bDen Kuchen nach der Backzeit aus dem Ofen nehmen, ca. 10 auskühlen lassen und aus der Form lösen. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Für den Guß den Puderzucker mit 2 EL heißem Wasser, dem Eiweiß, dem restlichen Kakao (20 gr) und der Essigessenz in einer Metallschüssel glatt rühren. Über dem Wasserbad erhitzen, bis die Creme lauwarm ist.

Vom Wasserbad nehmen, sofort über den Kuchen gießen und streichen, da die Masse sofort fest wird.

Zutaten für eine Kastenform von 28 cm Länge oder einer Napfkuchenform, ca. 24 cm Durchmesser

s18012012c200 gr weiche Butter (etwas mehr für die Form oder Backpapier zum auslegen)
200 gr Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
4 Eier Größe M
400 gr Mehl bei mir Type 550
1 Päckchen Backpulver
1 Prise Salz
80 gr Kakao
7 – 8 EL Milch, evtl. etwas mehr

Zutaten für den Guß (falls keine Kuvertüre, die bereits fertig ist, verwendet wird)

180 gr Puderzucker
1 Eiweiß (das übrige Eigelb kann gerne dem Kuchenteig zugegen werden)
2 Tropfen Essigessenz (25% Säure)

Quelle:
Heimwehküche Backen